Erfahrungsbericht

Wie Nora ihre Lebensfreude wiederfindet

Mit Kompression zurück in einen bewegten Alltag

Die 33-jährige Nora Shepherd lebt mit ihrer Familie in Köln und arbeitet als Sonderpädagogin. Die Mutter zweier Kinder bewegt sich viel, stellt sich gerne neuen sportlichen Herausforderungen und managt einen aktiven Alltag – bis eine unerwartete Diagnose alles verändert. In diesem Bericht erfährst du, wie Nora Schritt für Schritt mit ihrer Venenerkrankung umgeht, welche Hürden sie meistert und wie es ihr mit der richtigen Unterstützung gelingt, ihre Lebensfreude zurückzugewinnen.

Plötzliche Wendung: Eine Diagnose verändert alles

Nur acht Tage nach der Geburt ihrer zweiten Tochter muss Nora handeln: „An diesem Morgen fuhr ich mit einem dicken, blauen und sehr schmerzenden Bein in die Notaufnahme.“ Die Diagnose ist schnell gestellt: eine tiefe Venenthrombose im Beckenbereich. Dabei handelt es sich um den Verschluss einer Vene im Unterleib durch ein Blutgerinnsel (Thrombus), wodurch das Blut nicht mehr richtig abfließen kann. Auslöser ist ihr May-Thurner-Syndrom – eine anatomische Besonderheit, bei der eine Beckenvene durch eine darüber verlaufende Arterie eingeengt wird. Das begünstigt die Bildung von Thrombosen. Die Nachricht trifft Nora unerwartet und stellt ihr bisher so bewegtes Leben komplett auf den Kopf.

Anfangs leidet Nora unter starken Rückenschmerzen, doch schnell kommt ein schmerzendes, schweres Bein hinzu, das sich schließlich als ihre größte Belastung erweist. „Ich stand am Anfang praktisch rund um die Uhr unter starken Schmerzmitteln, und selbst der kleinste Weg – von einem Raum in den nächsten – raubte mir sämtliche Kraft.“ Aktivitäten, die früher selbstverständlich waren, wie Spaziergänge mit den Kindern, das Training beim Hockey oder der Arbeitsweg, werden auf einmal zur Herausforderung.

Von der Diagnose zur aktiven Genesung: Noras Weg mit Therapie und Bewegung

Kurz nach der Diagnose wird Nora in eine Klinik verlegt und eine Thrombektomie durchgeführt – also die mechanische Entfernung des verschließenden Blutgerinnsels (Thrombus). Der Eingriff verläuft aber nicht so erfolgreich wie erhofft und die Vene bleibt zunächst verschlossen. Auch die Schmerzen lassen nicht nach. Es folgt eine konservative Therapie mit Blutverdünnern, medizinischen Kompressionsstrümpfen sowie intensiven physiotherapeutischen Maßnahmen und regelmäßiger Lymphdrainage. Parallel nimmt Bewegung eine zentrale Rolle für Nora ein. Die Trainingseinheiten gehen einher mit einer neuen Haltung: nicht nur ertragen, sondern aktiv gestalten.

Kleine Schritte, große Wirkung

Ein Schlüsselmoment in der Therapie ist der 31. Dezember 2024, etwa drei Monate nach der Diagnose: „Bis dahin habe ich nie mehr als einen Kilometer am Stück geschafft. An diesem Tag war es mir plötzlich möglich, vier Kilometer zu joggen – langsam, aber konstant.“ Nora lernt, dass es Geduld braucht und dass auch kleine Schritte große Erfolge sein können. Sie entschließt sich das Lauf-Training aufzunehmen und erarbeitet sich einen Plan, der es ihr trotz ihrer Erkrankung ermöglichen soll, längere Distanzen zu bewältigen. Das disziplinierte Dranbleiben über viele Wochen lohnt sich. Einige Monate später, im Oktober 2025, bestreitet Nora tatsächlich erfolgreich die Halb-Distanz beim Kölner Marathon, ein persönlicher Triumph über die einst mächtigen Einschränkungen.

Heute geht es Nora wieder gut. Die Entscheidung, sich in Abstimmung mit ihren behandelnden Ärzten einer weiteren Operation zu unterziehen, um Stents zur Behandlung des May-Thurner-Syndroms einsetzen zu lassen, ist erst einmal vertagt. Die akute Thrombose ist behandelt, dennoch bleiben Folgen der Erkrankung: Unter Belastung wird ihr Bein schnell schwer und müde. „Ich habe gelernt, mit den Einschränkungen zu leben und bin vor allem dankbar, dass ich mich wieder weitgehend normal bewegen kann. Natürlich ist das Thema weiterhin präsent – durch die tägliche Blutverdünnung, die Kompression und die Tatsache, dass mein linkes Bein nie wieder so belastbar sein wird wie früher.“ Sie ergänzt: „Mein Ziel ist es, dass die Indikation nicht mehr so viel Raum in meinem Leben einnimmt. Sie ist ein Teil von mir – aber sie bestimmt mich nicht.“
 


Hilfsmittel von Bauerfeind als Unterstützung im Alltag

Seit der Diagnose begleitet Nora ein medizinisches Hilfsmittel: der Kompressionsstrumpf. „Ich trage den VenoTrain soft von Bauerfeind und schätze besonders, wie angenehm er sich an- und ausziehen lässt. Auch der Tragekomfort überzeugt mich: Der Schenkelstrumpf sitzt perfekt, verrutscht nicht und fühlt sich so angenehm an, dass ich ihn im Alltag kaum bemerke.“ Für sie wird die Kompression zu einer tragenden Säule im Alltag: Tragen heißt hier Halt, Sicherheit, Alltagstauglichkeit, Unterstützung ohne Einschränkung.

 

VenoTrain soft kennenlernen ↗ 

»Seit der Diagnose trage ich durchgehend medizinische Kompressionsstrümpfe: im Alltag, beim Sport, bei der Arbeit oder einfach zu Hause auf der Couch. Sie sind für mich – neben der Blutverdünnung und regelmäßiger Bewegung – eine der wichtigsten Säulen der Therapie.«

Bildhinweis: Da nur Noras linkes Bein vom May-Thurner-Syndrom betroffen ist, trägt sie die Kompression einseitig.

Bewegung statt Stillstand

Nora geht als Vorbild für andere Betroffene voran und stellt unter Beweis: Wenn auch du momentan noch mit müden oder schweren Beinen kämpfst, vielleicht mit einer venösen Erkrankung – dein Weg muss nicht im Stillstand enden. Sprich deinen Arzt auf das Thema Kompression an und lasse dich beraten, um die passende Produktlösung für dich und deine Bedürfnisse zu finden. Nora ist überzeugt: „Mit der richtigen Unterstützung, Bewegung und der Bereitschaft, Verantwortung für deinen Körper zu übernehmen, kannst du wieder aktiver, freier und beweglicher werden.“ 

„Gebt nicht auf! Es wird besser. Vielleicht nicht von heute auf morgen, aber Schritt für Schritt.“

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