Man erkennt die Sportschuhe eines Mannes und einer Frau. Sie joggen gerade an der Promenade am Meer entlang.

Unsere Füße legen rund 10.000 Schritte Tag für Tag zurück. Keine große Herausforderung für unseren Bewegungsapparat und auch nicht für den menschlichen Fuß. Er ist darauf ausgelegt, unser komplettes Körpergewicht zu tragen und hohen Belastungen standzuhalten. Darum wundert es auch nicht, dass sich fast ein Achtel aller menschlichen Knochen im Fundament des menschlichen Körpers befindet. Noch wichtiger sind allerdings die Bänder und Sehnen, die dem Fußgebilde Spannung geben. Durch das daraus resultierende Längs- und Quergewölbe ist unser Fuß in der Lage, unser Körpergewicht beim Gehen, Laufen oder Springen abzufedern und an verschiedene Untergründe anzupassen. Der menschliche Fuß ist ein anatomisches Meisterwerk, aber aufgrund seiner Komplexität leider auch anfällig für Fehlstellungen.

Häufige Ursachen für Fersenschmerz und Fersenverletzungen

Ein junges Pärchen joggt auf einer Plattform am Strand entlang und achtet dabei auf seine Gelenke.

Fersenschmerzen

Erfahre die Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten bei Fuß- und Fersenschmerzen.

Oft auftretende Ursachen bei Fußfehlstellungen

Etwa 65 bis 75 Prozent der erwachsenen Bevölkerung leiden unter Fußdeformitäten und Fußschmerzen. Häufige Ursachen sind Übergewicht, falsches Schuhwerk, Arthritis oder Fußgelenkarthrose. Eine Fehlstellung kann jedoch auch angeboren sein oder durch schlecht zusammengewachsene Knochen nach einem Fußbruch entstehen. Die Folge sind nicht nur Schmerzen im Fußbereich, sondern meist auch Probleme im Knie- und Hüftgelenk und sogar Rücken- und Kopfschmerzen.

Die häufigsten Fußfehlstellungen:

Skelett bei einem Senkfuß

Der Senkfuss

Der Senkfuß ist eine der häufigsten Fehlstellungen. Dabei senkt sich das Längsgewölbe im Fuß leicht ab. Das allein führt zu keiner großen Beeinträchtigung. Wenn der Fuß jedoch gleichzeitig leicht nach innen knickt, entsteht ein Knickfuß. Der Senkfuß ist zudem die Vorstufe zum Plattfuß. In diesem Stadium wird das Abfedern des Körpergewichts nicht mehr gewährleistet. Aufgrund der Fehlstellung können weitere Teile des Körpers – zum Beispiel Knie, Hüfte oder Rücken negativ beeinträchtigt werden. Orthopädische Schuheinlagen von Bauerfeind stützen das Längsgewölbe.

Darstellung des Skeletts bei einem Spreizfuß

Der Spreizfuss

Auch für den Spreizfuß hat Bauerfeind spezielle Einlagen entwickelt. Ein Spreizfuß entsteht, wenn die Mittelfußknochen weit auseinanderdriften und große sowie kleine Zehe nach außen drücken. Bei dieser Fehlstellung kommt es auch am häufigsten zu Beschwerden. Betroffen ist vor allem der mittlere Zehenbereich, auf dem sich praktisch der komplette Druck entlädt. Ein Spreizfuß kann aber auch zu Zehendeformationen wie einem Hallux valgus führen. Dann knickt die Großzehe in ihrem Grundgelenk nach außen und die kleineren Zehen werden zusammengedrückt. Das wiederum kann zu Hammer- und Krallenzehen führen. Die häufigsten Ursachen für einen Spreizfuß sind Übergewicht oder das Tragen von hochhackigen Schuhen. Auch hier schaffen spezielle Schuheinlagen von Bauerfeind Abhilfe. Sie entlasten den überbeanspruchten mittleren Zehenbereich und lindern Schmerzen.

Schematischer Aufbau des Skeletts bei einem Hohlfuß.

Der Hohlfuß

Nicht ganz so häufig wie der Spreizfuß, aber nicht minder schmerzhaft ist der Hohlfuß. Diese Fehlstellung ist das Gegenteil von einem Plattfuß. Dabei entsteht unter dem Fuß ein ausgeprägtes, überhöhtes Längsgewölbe, das bei Belastung nur wenig nachgibt. Das Körpergewicht verteilt sich demnach eher auf Ferse und Vorfuß, die übermäßig belastet werden. Um Vorfuß und Ferse zu entlasten, erhöhen spezielle Einlagen von Bauerfeind die Belastungsfläche und helfen so das Längsgewölbe zu unterstützen und stabilisieren gleichzeitig das Sprunggelenk.

Einlagen für jede Fußfehlstellung

Eine junge Frau im Mantel beugt sich über ihre Schuhe. Sie hält Schuheinlagen von Bauerfeind in ihrer linken Hand.

Unsere Bauerfeind-Einlagen unterstützen und stabilisieren deine Füße, mindern Beschwerden und können Fußfehlstellungen korrigieren. Gemäß dem Schweregrad der Indikation stabilisieren die orthopädischen Einlagen das Längsgewölbe, korrigieren die Stellung des Sprunggelenkkomplexes und mindern den Druck auf Vorfuß und Ferse. Um die richtigen Einlagen zu wählen, empfiehlt es sich, einen Facharzt aufzusuchen, der die Diagnose stellt. Anschließend erhältst du in einem Sanitätshaus nicht nur eine kompetente Beratung, die Einlage wird auch auf deinen Fuß angepasst.

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Häufig gestellte Fragen / FAQ´s zum Thema Einlagen und Fersenkissen

Einlagen erhältst du überall dort, wo sich Händler mit dem Thema Schuhe beschäftigen. Benötigst du aber eine orthopädische Einlage, um Fußproblemen vorzubeugen oder Beschwerden zu vermindern, solltest du unbedingt ein Sanitätsfachgeschäft aufsuchen.

Orthopädische Einlagen sind handwerkliche Produkte, welche von Orthopädieschuhtechnikern an deine Bedürfnisse und dein Schuhwerk angepasst werden. Du erhältst die Einlagen entweder durch ein Rezept deines behandelnden Arztes oder durch eigenen Wunsch bei einem Orthopädieschuhtechniker in deiner Umgebung.

Prinzipiell sind weder die viskoelastischen Fersenkissen noch die orthopädischen Einlagen verschreibungspflichtig. Du kannst beide Varianten der Fußversorgung ohne Rezept erhalten, musst für den veranschlagten Preis allerdings zu 100% selbst aufkommen. Empfehlenswert ist daher immer ein Rezept deines behandelnden Arztes, der dir, je nach Diagnose, viskoelastische Fersenkissen oder orthopädische Einlagen verschreiben kann. In diesem Fall kommt die Krankenkasse für einen Großteil des veranschlagten Preises auf.

Ja, wenn die orthopädischen Hilfsmittel von deinem behandelnden Arzt verschrieben werden. Die viskoelastischen Fersenkissen sowie die orthopädischen Einlagen werden auf Grundlage und in Höhe der Festbeträge von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Hier kann der Eigenanteil besonders bei den orthopädischen Einlagen zum Teil variieren, je nach Bearbeitungsaufwand und möglichen Zusatzleistungen des bearbeitenden Orthopädieschuhtechnikers.

Die Erstattungsfähigkeit für orthopädische Einlagen ist auf zwei Paar pro Jahr begrenzt. Du kannst also zweimal im Jahr neue orthopädische Einlagen von der Krankenkasse erstattet bekommen.

Viskoelastische Fersenkissen entspannen und entlasten den Rückfuß und die enthaltenen physiologischen Strukturen bei akuten Schmerzen. Sie sind einfach in der Anwendung und verhelfen dir meist innerhalb kürzester Zeit zu einem schmerzfreien Auftreten.

Orthopädische Einlagen betten den Fuß über die gesamte Länge durch spezielle Weichpolstermaterialien. Vor allem chronische Schmerzen können durch die Kern-Technologien und speziellen Kernstrukturen behandelt werden und auch schnell zu einer Schmerzreduktion verhelfen.

Ja, beachte dabei die Angaben in den Gebrauchsanweisungen. Prinzipiell sind die Produkte desinfizierbar und mit lauwarmen Wasser abwaschbar. Von einer Verwendung von Spülmitteln oder sonstigen Reinigungsmitteln wird abgeraten. Setze die Produkte keiner hohen Hitze bzw. Hitzequellen aus (Heizung, Trockner, direktes Sonnenlicht etc.).

Die viskoelastischen Fersenkissen eignen sich für eine Vielzahl an unterschiedlichen Schuhformen und -typen. Nur sehr selten treten Probleme in der Passform auf. Die orthopädischen Einlagen werden in der Regel von deinem Techniker an den Fuß und die Form des Schuhs angepasst, sodass auch hier eine optimale Passform gewährleistet ist.