
Gonarthrose
Übungen bei Kniearthrose
So stärkst du mit Training deine Knie
Knorpelschwund im Kniegelenk, die sogenannte Kniearthrose, geht meist mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einher. Das kann schnell dazu verleiten, die Knie zu schonen und sie möglichst wenig zu beanspruchen. Ratsam ist dies jedoch nicht. Hier erfährst du, warum Bewegung bei Arthrose wichtig ist und welche Übungen dir helfen können.
Bei einer Arthroseerkrankung ist der Gelenkknorpel geschädigt. Eine Ursache kann mangelnde Bewegung sein. Denn bei Bewegung wird der Knorpel durch die Gelenkflüssigkeit mit den nötigen Nährstoffen versorgt. Bleibt dies aus, baut sich der Knorpel mit der Zeit ab.
Je nachdem, wie weit der Verschleiß fortgeschritten ist, fehlt die puffernde Wirkung des Knorpels; die Gelenkknochen beginnen, aneinander zu reiben, und die für Arthrose typischen Schmerzen entstehen. Wenn ein Knorpel erst einmal geschädigt ist, kann dies leider nicht wieder rückgängig gemacht werden. Die konservative Arthrose-Therapie zielt daher darauf ab, den Fortschritt der Erkrankung zu verlangsamen und Schmerzen zu lindern. Ein essenzieller Baustein ist dabei die Bewegungstherapie.
Bewegung für deine Kniegesundheit
Auch wenn man sich bei Schmerzen am liebsten schonen möchte: Bewegungsmangel versteift das Gelenk weiter, auch der Knorpelschwund schreitet verstärkt voran. Gezielte Übungen hingegen stärken die Muskeln und halten das Gelenk beweglich. Der Knorpel wird versorgt, und sogar Schmerzen können gelindert werden.
Wichtig ist regelmäßiges Training. Wir haben einfache, aber effektive Übungen für dich zusammengestellt, die du gut in deinen Alltag integrieren kannst – ob in der Mittagspause, nach Feierabend oder für zwischendurch.

Bewegung beginnt mit einem Tap
Trainiere, wann und wo du willst!
Unsere Hilfsmittel haben eine schmerzlindernde und stabilisierende Wirkung. Um dich zusätzlich zu unterstützen, in Bewegung zu kommen, haben wir die Therapie-App entwickelt. Sie zeigt dir individuelle Übungen, um aktiv zu werden. Die App motiviert dich zusätzlich, deine Mobilität zu fördern und dein Wohlbefinden zu steigern.
Für alle Knieübungen gilt:
Sollten die Übungen zusätzliche Schmerzen verursachen, brich sie bitte ab. Sprich bitte vorab auch mit deinem Arzt, welche Übungen für dich geeignet sind und deine Therapie sinnvoll ergänzen.
Übung 1: Beidbeinige Kniebeuge

Bei der beidbeinigen Kniebeuge werden hintere und vordere Muskelketten gleichzeitig gekräftigt. Das gibt deinen Beinen mehr Stabilität.
Ausführung:
Tipps:
Übung 2: Einbandstand

Mit dem Einbeinstand kräftigst du deine gesamte Bein- und Rumpfmuskulatur. So verbesserst du auch dein Gleichgewicht und deine Kniestabilität.
Ausführung:
Tipps:
Übung 3: Scheren-Einbeinstand

Mit dem Scheren-Einbeinstand werden deine Kniemuskeln gekräftigt. Das verbessert Gleichgewicht, Koordination und Reaktionsfähigkeit.
Ausführung:
Tipps:
Übung 4: Öffnung hintere Kette

Durch Vorbeugen des Oberkörpers streckst du die hintere Bein- und Rumpfmuskulatur. Dadurch wird sie gezielt entspannt.
Ausführung:
Tipps:
Übung 5: Wechselausfallschritt

Mit dem Wechselausfallschritt trainierst du Koordination und Gleichgewicht. Außerdem kräftigst du deine vordere und hintere Kniemuskulatur.
Ausführung:
Tipps:
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