Dossier Venen und Venenleiden

Venen und Venenleiden

Venen, Besenreiser, Krampfadern - und wie Kompressionsstrümpfe helfen können

Liebe Interessenten,

Können Sie Ihre Venen leiden oder haben Sie ein Venenleiden?

Venenprobleme sind längst kein Thema mehr, das nur die ältere Generation betrifft. Das altersbedingte Nachlassen der Gewebespannung ist nur einer der Gründe, die zu Gefäßerkrankungen führt. Was als harmloser Besenreiser begann, wird schnell zur Krampfader, die nicht nur optisch stört, sondern zu verschiedenen Beschwerden führen kann. Aber auch andere Erkrankungen der Venen sollte man kennen, um sie frühzeitig zu behandeln. In unserem Venen-Dossier bieten wir Ihnen umfassende Informationen rund um Venenerkrankungen, wie man sie erkennt und was man tun kann, um ihnen vorzubeugen. Schenken Sie Ihren Venen mit unserer Hilfe ein wenig Aufmerksamkeit – sie werden es Ihnen danken!

Ihr Experten-Team der Bauerfeind AG


die häufigsten Venenleiden und Komplikationen

Besenreiser

Besenreiser sind nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern oft ein Anzeichen für eine Venenschwäche.

Krampfadern

Krampfadern sind weit verbreitet. Frühzeitig erkannt, können sie gut behandelt werden.

Postthrombotisches Syndrom

Wadenkrämpfe, Verhärtungen und Spannungsschmerzen im Bein … Ein postthrombotisches Syndrom kann die Lebensqualität erheblich einschränken.

Trockene Haut bei Kompressionsstrümpfen

Wenn trockene Haut die Beine betrifft, können Kompressionsstrümpfe unbequem werden. Dann ist richtige Hautpflege besonders wichtig.

Offenes Bein

Ein offenes Bein kann durch eine schwere chronische Venenschwäche entstehen. Wer die Ursachen kennt, kann vorbeugen.

Venenthrombose

Eine Venenthrombose kann schnell lebensbedrohlich werden. Hier erfahren Sie, woran man sie erkennt und was bei einer Thrombose zu tun ist.

Wussten Sie schon?

Der Schwerkraft entgegen fließen täglich ca. 9000 Liter Blut durch die Venen. Das ist für den Herzmuskel ungefähr so, als wollte man über 500 Kisten Mineralwasser auf einen Tisch heben. Kompressionstherapie als Unterstützung ist die häufigste angewandte Maßnahme bei Venenproblemen.

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HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN / FAQS

Was kann ich gegen Krampfadern und Besenreiser tun?

Auch wenn ein Venenleiden nicht heilbar ist, können Sie über eine gesunde Lebensweise positiven Einfluss auf die Venen nehmen und eine Verschlechterung und das Risiko für Folgeschäden minimieren.

Dazu gehören:

  • Bewusste Ernährung, Vermeidung von Übergewicht
  • Regelmäßige Bewegung (Bewegungspausen), gerade bei andauernder stehender oder sitzender Tätigkeit
  • Gefäßtraining (z.B. Kneipp-Kur)
  • Vermeidung von Alkohol und Nikotin
  • Passende Kleidung (Verzicht auf hohe Absätze oder enge Hosen)

Medizinische Kompressionsstrümpfe sind ebenfalls eine gute Möglichkeit, die Gefäße dauerhaft zu entlasten und so dem Krankheitsverlauf entgegenzuwirken.

Woher bekomme ich Kompressionsstrümpfe?

Je nachdem, welches Problem Sie haben, kommen ganz unterschiedliche Kompressionsstrümpfe zum Einsatz. Am besten sprechen Sie darüber mit Ihrem Arzt oder einem Experten im Sanitätshaus. Unter Berücksichtigung Ihrer Erkrankung und täglicher Belastung kann der Fachhändler Sie zu Material, Größe und Kompressionsklasse beraten und gegebenenfalls das passende Modell heraussuchen.

Um einen optimalen Sitz und damit maximale Erfolge zu gewährleisten, ist es wichtig, die Größe passgenau zu bestimmen. Dazu ist die Vermessung Ihrer Beine unbedingt nötig. Aus diesem Grund sollten Sie es vorziehen, sich eine fachliche Beratung beim Kauf einzuholen, auch wenn eine Onlinebestellung weniger aufwendig erscheint.

Benötige ich für Kompressionsstrümpfe ein Rezept und werden sie von der Krankenkasse bezahlt?

Grundsätzlich können Sie Kompressionsstrümpfe ohne ärztliche Verordnung erhalten, egal ob zur Prävention oder zur Therapie. In diesem Fall müssen Sie die vollständigen Kosten selbst zahlen. Haben Sie eine ärztliche Verordnung, werden diese bis auf eine geringe Zuzahlung von der Krankenkasse übernommen.

Vermuten Sie ein Venenleiden, lohnt es sich also, den Arzt aufzusuchen, um eine mögliche Erkrankung abzuklären. Außerdem können Sie mit ihm bereits über eine mögliche Versorgung sprechen und Faktoren ausschließen, die gegen das Tragen von Kompressionsstrümpfen sprechen, sogenannte Kontraindikationen wie zum Beispiel Herzschwäche oder eine arterielle Verschlußkrankheit.  

Muss ich meine Kompressionsstrümpfe immer tragen?

Prinzipiell sollten Kompressionsstrümpfe bei chronischem Venenleiden oder als Prävention täglich zum Einsatz kommen. Denn sie sollten immer dann getragen werden, wenn die Venen einer erhöhten Belastung ausgesetzt sind. Dies ist der Fall, wenn das Blut entgegen der Schwerkraft nach oben transportiert werden muss – also sobald Sie stehen oder sitzen. Von daher sollten Sie die Kompressionsstrümpfe auch den ganzen Tag über tragen.

Kommt es einmal vor, dass Sie die Kompressionsstrümpfe schon mittags ablegen oder einen Tag nicht tragen, ist das in Ordnung. Bedenken Sie aber: ohne die Unterstützung steigt die Belastung auf ihre Venen stark an und kann dazu führen, dass sich Probleme verschlechtern oder zusätzliche Beschwerden dazukommen. Aus diesem Grund sollten die Kompressionsstrümpfe so oft wie möglich getragen werden, am besten täglich.

Nachts ist ein Tragen nicht erforderlich, da die Belastung auf die Venen durch die liegende Position deutlich geringer ist.

Wie oft müssen Kompressionsstrümpfe gewaschen werden?

Da die Kompressionsstrümpfe eng an der Haut getragen werden, verbleiben neben Staubpartikeln auch Hautschuppen und Schweißbakterien im Gewebe. Deswegen sollten Kompressionsstrümpfe täglich gewechselt und vor dem erneuten Tragen gereinigt werden.  Das erfolgt am besten per Handwäsche oder in der Maschine mit einem milden Waschmittel. Verzichten Sie auf Weichspüler und lassen Sie die Kompressionsstrümpfe an der Luft trocknen (kein Trockner oder Heizung), um die Fasern zu schonen und die Wirkung des Kompressionsstrumpfes optimal zu erhalten.

Sind Kompressionsstrümpfe schlecht für die Haut?

Kompressionsstrümpfe müssen eng auf der Haut liegen, um ihre optimale Wirkung zu entfalten. Um die Haut dabei nicht zu stark zu reizen, sollte man bei der Wahl des Modells darauf achten, dass für den Strumpf ein weiches, hautfreundliches Material verwendet wurde. Dadurch kann die Haut Feuchtigkeit abgeben und gleichzeitig „atmen“.

Sollte es durch dauerhaftes Tragen dennoch zu trockener oder irritierter Haut kommen, gibt es spezielle Hautpflegeprodukte, die man nach dem Ablegen verwenden kann. Mittlerweile sind sogar Kompressionsstrümpfe erhältlich, deren Fasern einen speziellen Pflegewirkstoff enthalten, der beim Tragen nach und nach abgegeben wird und Ihre Haut versorgt.

Gibt es Kompressionsstrümpfe auch in schön?

Heutzutage sind Kompressionsstrümpfe nicht mehr die derben, hautfarbenen Gestricke von früher. Sie werden in verschiedenen Farben und Musterungen angeboten, sodass sie optisch oft nicht mehr von normalen Strümpfen zu unterscheiden sind. In schwarz oder marine fällt es Außenstehenden kaum auf, dass Sie Kompressionsstrümpfe tragen. Greifen Sie zu Modefarben oder auffälligen Mustern, kann aus dem medizinischen Produkt sogar ein modisches Accessoire werden.