ErgoPad® soft Diabetes

Präventiv-weichbettende Einlage bei Diabetischem Fußsyndrom

DieErgoPad soft Diabetes bietet Diabetikern der Risikogruppen 0 bis II ein optimal weiches Fußbett. Sie verteilt den Druck gleichmäßig auf Ihren ganzen Fuß. So beugen Sie Druckstellen und Wunden vor. Das viskoelastische Material nimmt nach jedem Tragen wieder seine ursprüngliche Form  an. So behält die Einlage lange ihre Funktionstüchtigkeit.

  • bettet den Fuß besonders weich
  • verteilt den Druck gleichmäßig und reduziert Druckspitzen
  • senkt das Wund- und Verletzungsrisiko

Diabetiker brauchen besonderen Schutz

Die Füße von Diabetikern sind besonders empfindlich und weisen oft Deformitäten auf, die zu Druckstellen führen. ErgoPad soft Diabetes bietet Patienten der Risikogruppen 0 bis II ein optimales Fußbett. Die Einlage verteilt Ihr Körpergewicht gleichmäßig auf den ganzen Fuß. Auf diese Weise verhindert sie erhöhten Druck auf die sensiblen Stellen und senkt damit Ihr Verletzungs- und Wundrisiko. Das ist besonders wichtig, weil mit fortschreitendem Krankheitsverlauf das Schmerzempfinden abnimmt. So merken viele Diabetiker es erst viel zu spät, wenn ihre Füße verletzt sind.

Das spezielle viskoelastische Material der ErgoPad soft Diabetes passt sich bei jedem Tragen neu der Form Ihrer Füße an und kehrt ohne Belastung zu ihrer ursprünglichen Höhe zurück.

Guter Rat vom Fachmann

ErgoPad soft Diabetes ist nur im Fachhandel erhältlich. Der Orthopädietechniker vermisst Ihre Füße und stellt danach aus diesem  Rohling eine für Sie individuell angepasste  Einlage her. Diese eignet sich  für viele  Bequemschuhe, die eine herausnehmbare Sohle haben

Aufbau

  • Weichschaumeinlage
  • Sandwich-Aufbau mit Träger- und Bettungsmaterialien
  1. Weichpolsterdeckschicht Poron
    Die 3 mm starke erste Bettungsschicht Poron nimmt die Last und reduziert Druckspitzen beim Auftreten. 
  2. PU-Schaumtechnologie Vepur
    Vepur, die zweite Bettungsschicht, verteilt die Last, senkt gezielt Druckspitzen und entlastet so die sensiblen, druckgefährdeten Fußzonen. Der viskoelastische Schaum auf Polyurethan-Basis stellt sich dabei kontinuierlich auf seine Ausgangshöhe zurück und erhält die Funktion damit langanhaltend.
  3. EVA-Unterbau
    Der EVA-Unterbau ist stabiler und unterstützt den Fuß, insbesondere das Längsgewölbe. 

Lebensdauer

  • langlebige und hochwertige Materialien lassen Einlagen auch bei dauerhafter Beanspruchung nicht ermüden - ist grundsätzlich belastungsabhängig
  • eine regelmäßige Überprüfung der funktionellen Eigenschaften wird empfohlen

Bearbeitungshinweise - Speziell für den Fachhändler

  • Einlagenumriss muss konusförmig angeschliffen werden
  • leicht zu beschleifen (Schleifband und Bimser, Körnung 40–100)
  • gut zu verkleben (werkstattübliche Klebstoffe)
  • thermoplastisch verformbar

Hauptindikationen

für Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom (DFS) der Risikoklassen (mit Vermerk: “AG Fuß: Arbeitsgemeinschaft Diabetischer Fuß der Deutschen Diabetes Gesellschaft” (Stand 25.02.2006)):

  • 0 Diabetes mellitus ohne Polyneuropathie (PNP)/periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
  • 1 wie Risikoklasse 0, mit Fußdeformität
  • 2 Diabetes mellitus mit Sensibilitätsverlust durch PNP/relevante pAVK

Begleitindikationen1 

  • Senk-/Spreizfuß
  • Knickfuß
  • leichte und mittlere Ausprägung eines Hohlfußes
  • posttraumatische Fußdeformitäten
  • Kniegelenks- und Rückenbeschwerden

1je nach Schweregrad der Fuß-, Knie- oder Rückendeformität

Wirkungsweisen

  • flächige Dämpfung des Fußes, Aufnahme von Belastungen und Reduktion von Druckspitzen
  • mindert Verletzungsrisiken sensibler Fußbereiche von Diabetikern