Unser Rücken trägt den Oberkörper und Kopf, aber oft auch Lasten wie Einkäufe oder den Schrank beim Umzug. Er stabilisiert und macht uns stark. Welche enormen Leistungen wir unserem Rücken ganz selbstverständlich abverlangen, fällt den meisten allerdings erst auf, wenn sich dieser querstellt und uns seinen Dienst verweigert. Wenn die Ursachen für die Beschwerden zunächst unklar scheinen, sprechen Mediziner von sogenannten „nicht-spezifischen“ Rückenschmerzen. Doch es ist auch möglich, dass Erkrankungen oder Verletzungen der komplexen körperlichen Strukturen die Schmerzen auslösen. Welche Indikationen es rund um den Rücken und die Wirbelsäule gibt, wie diese behandelt werden und was du selbst für die Gesundheit deines Rückens tun kannst, erfährst du hier.

Nicht-spezifische Rückenschmerzen

Gehe deinen Beschwerden auf den Grund – wir möchten dir dabei helfen und erklären dir, wie wir deine Behandlung unterstützen können. Erfahre auch, warum ein ganzheitlicher Ansatz bei Kreuzschmerzen die besten Erfolgsaussichten verspricht. 

Rückenschmerzen

Schmerzen im Rücken belasten enorm – und oft kommen sie nach einiger Zeit wieder. Hier erfährst du mehr über die Ursachen und was du dagegen tun kannst.

Was unsere Wirbelsäule so besonders macht

Die Wirbelsäule ist das tragende Konstruktionselement unseres Körpers, sozusagen das Chassis, an dem alle anderen „Funktionselemente“ wie Kopf, Arme, Beine und Brustkorb aufgehängt sind. Von der Seite betrachtet, besitzt die Wirbelsäule eine doppelte S-Form. Im Hals- und Lendenwirbelbereich ist sie nach vorne gekrümmt, im Brust- und Steißbereich nach hinten. Die 24 festen Wirbelkörper umhüllen das im Wirbelkanal liegende Rückenmark. Die flexiblen Bandscheiben, welche die Wirbelkörper verbinden, dienen als Stoßdämpfer in der Wirbelsäule. Dadurch können sie die Belastungen beim Gehen, Laufen und Springen abfedern. Ein komplizierter Mechanismus aus Bändern und Muskeln hält die Wirbelsäule straff und aufrecht. Diese fein aufeinander abgestimmten Strukturen sind aber leider auch anfällig für Verletzungen.

Darstellung der Wirbelsäule

Bewegung ist die beste Prophylaxe

Eine trainierte Rückenmuskulatur ist die beste Prophylaxe gegen Rückenschmerzen, denn die vielzähligen Muskelschichten stützen und entlasten die Wirbelsäule und halten den Rücken beweglich. Dann stellen auch kleinere Fehlbelastungen, die niemand im Alltag vermeiden kann, kein Problem dar.

Gerade, wenn man groß ist, ist der Rücken ein wichtiger Stabilisator.


Dirk Nowitzki
Basketballstar und weltweiter Botschafter der Marke Bauerfeind

Wer für einen starken Rücken aktiv werden will, muss übrigens keine Höchstleistungen erbringen. Wichtig ist vielmehr regelmäßige, gezielte Bewegung und ein Bewusstsein für rückenschonendes Verhalten im Alltag zu entwickeln.

Rückenratgeber

Dein Rücken macht nie Pause. Wir haben praktische Tipps für dich zusammengestellt, wie du im Alltag deinen Rücken entlasten und Rückenschmerzen vorbeugen

Regelmäßiger Sport hilft übrigens auch dabei, zu entspannen – denn durch Bewegung wird mentaler Stress abgebaut, der ebenfalls zu Verspannungen im Rücken führen und somit Beschwerden auslösen kann.

Den Rücken im Büroalltag schützen

Weil Bewegung so guttut, gilt für diejenigen, die beruflich bedingt die meiste Zeit des Tages am Schreibtisch sitzen: Zwischendurch aufstehen, sich recken und strecken ist genauso wichtig wie häufig die Sitzposition zu wechseln, um die Muskulatur nicht zu unterfordern. Jede Bewegung ist sinnvoll und entlastet zusätzlich die Bandscheiben, weil sie dadurch angeregt und somit besser versorgt werden. Denn bei Entlastung saugen die „Stoßdämpfer“ zwischen den Wirbelkörpern aus dem benachbarten Gewebe Nährstoffe und bei Belastung geben sie verbrauchte Nährflüssigkeit ab.

Rückenübungen

Stärke deinen Rücken und werde mit gezielten Übungen gegen Schmerzen aktiv.

So tust du deinem Rücken bei der Arbeit etwas Gutes:

 

  1. Es empfiehlt sich, mindestens drei bis vier Mal in der Stunde einen Haltungswechsel vorzunehmen, wenn du hauptsächlich im Sitzen arbeitest.
  2. Achte in diesem Zuge auch auf genügend Bewegungsspielraum – zum einen beim Schreibtischstuhl, zum anderen bei der Beinfreiheit unter dem Schreibtisch.
  3. Stehe regelmäßig auf, um kurze Bewegungspausen zu machen – dafür bieten sich ein kurzer Spaziergang oder gezielte Rückenübungen an.
  4. Wer einer körperlich belastenden Tätigkeit nachgeht, sollte regelmäßige Pausen, beispielsweise vom Heben und Tragen, nicht vernachlässigen.

Wie Bandagen und Orthesen deinen Rücken unterstützen

Wer den Kampf gegen den Rückenschmerz mit Sport aufnimmt oder im Arbeitsalltag Unterstützung braucht, kann – nach Rücksprache mit seinem behandelnden Arzt – auf orthopädische Hilfsmittel zurückgreifen. Es bieten sich zum Beispiel Bandagen und Orthesen für den Rücken an, die eine Stützfunktion haben und somit Sicherheit geben. Durch die neuromuskuläre Stabilisierung wird die koordinative Fähigkeit verbessert und die Mobilisierung unterstützt, um die Muskulatur zu stärken. Gleichermaßen schützen Bandagen und Orthesen vor schädlichen Bewegungen.

 

In einem Sanitätshaus in deiner Nähe bekommst du nicht nur eine kompetente Beratung zu unseren Produkten, sondern dir wird auch gezeigt, wie du dein Hilfsmittel anlegst, einstellst und worauf du beim Tragen zu achten hast.

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