Ein junger Mann ist an einem Sandstrand und führt eine Yogaübung durch. Er trägt eine GenuTrain, eine Kniegelenksbandage von Bauerfeind, am linken Knie. Diese wirkt stabilisierend und aktivierend.

Das Knie ist das komplizierteste Gelenk in unserem Körper und ein Leben lang im Alltag, beim Sport oder im Beruf äußerst starken Belastungen ausgesetzt. Es bildet das Scharnier zwischen Ober- und Unterschenkelknochen und wird durch ein komplexes Zusammenspiel aus Muskeln, Sehnen und Bändern stabilisiert. Entsprechend hoch ist damit die Anfälligkeit für Verletzungen oder Erkrankungen, die zum Teil mit starken Schmerzen einhergehen. Kniebeschwerden können die unterschiedlichsten Ursachen haben – den auslösenden Faktoren auf den Grund zu gehen, ist der erste Schritt, um die Schmerzen wieder in den Griff zu bekommen. Hier erfährst du mehr über die häufigsten Krankheitsbilder und Therapien, um deine Kniegesundheit nachhaltig aufrecht zu erhalten.

Ein junger Mann ist an einem Sandstrand und führt eine Yogaübung durch. Er trägt eine GenuTrain, eine Kniegelenksbandage von Bauerfeind, am linken Knie. Diese wirkt stabilisierend und aktivierend.

Knieschmerzen

Ob beim Gehen oder Treppensteigen, eher an der Außenseite oder innen am Knie: Finde heraus, woher deine Knieschmerzen kommen – und was du dagegen tun kannst.

Kniearthrose

Erfahre in unserer Themenwelt Gonarthrose, wie du den Krankheitsverlauf positiv beeinflusst und Knieschmerzen effektiv linderst.

So ist das Knie aufgebaut

Erst wenn Knieschmerzen auftauchen, befassen sich die meisten überhaupt mit dem Aufbau des Gelenks: Hier treffen sich Oberschenkelknochen(1) und Unterschenkelknochen – letzterer bestehend aus Wadenbein(2) und Schienenbein(3). Dazwischen sitzen halbmondförmige Knorpelscheiben, die Menisken(4), welche die Zwischenräume des Gelenks ausgleichen. Vorgelagert ist die Kniescheibe(5), sie dient den vorderen Oberschenkelmuskeln zur Streckung des Unterschenkels. Seitenbänder(6) führen das Kniegelenk und sichern es im Stehen. Die Kreuzbänder(7) sind das Sicherungsseil beim Beugen der Knie. Diese Bewegung wird von Oberschenkelmuskel(8) und Unterschenkelmuskel(9) gemeinsam ausgeführt. Für die Streckung ist der Oberschenkelmuskel alleine verantwortlich.

Anatomie des Knies - Wadenbein, Schienenbein, Menisken, Kniescheibe, Seitenbänder, Kreuzbänder, Oberschenkel, Unterschenkel

All diese Bestandteile sind nötig, damit das Knie beweglich ist und sämtlichen Belastungen, denen es ausgesetzt ist, zuverlässig standhält. Verletzungen und Erkrankungen des Kniegelenks, bzw. einzelner Komponenten, beinträchtigen seine Funktion und ziehen Schmerzen nach sich.

Was tun bei Knieschmerzen?

Trifft eines der drei folgenden Anzeichen auf dich zu, solltest du einen Arzt, am besten einen Orthopäden oder Sportmediziner, ein Blick auf dein Kniegelenk werfen lassen:

1. Deine Knieschmerzen halten schon länger als zwei Tage an.

2. Deine Knieschmerzen treten auch bei Nichtbelastung auf.

3. Deine Bewegungsfähigkeit im Knie ist eingeschränkt oder du hast Stabilitätsprobleme beim Gehen und Stehen.

Je nach Ursache des Knieproblems und unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren, zum Beispiel dein körperlicher Zustand oder typische Belastungen, verordnet der Arzt individuelle Therapiemaßnahmen. Zu den konservativen Behandlungsmöglichkeiten können Ruhe, Kühlung, Schmerzmittel oder Salben, Physiotherapie und gezielte Bewegung zählen, um Verletzungen zu heilen und Schmerzen in den Griff zu bekommen. Doch auch der Einsatz einer Kniebandage bringt in vielen Fällen Schmerzlinderung. Zusätzlich bietet das orthopädische Hilfsmittel Stabilität und Entlastung für das Knie.

Schnelle Hilfe im Fachhandel

Unsere GenuTrain Kniebandage, mit der du gegen deine Schmerzen aktiv werden kannst, erhältst du bei einem Sanitätsfachhändler in deiner Nähe - auch ohne Rezept vom Arzt.
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Kniebandagen - alles, was du wissen musst:

Eine Kniebandage ist kein modisches Accessoire, sondern ein medizinisches Hilfsmittel, das deine Beschwerden mindern, die Genesung unterstützen bzw. vorbeugend sein soll. Um die maximale Wirkung zu erzielen, muss eine Kniebandage möglichst perfekt sitzen – nicht nur aus Gründen des Tragekomforts. Die meisten modernen Bandagen sind mit verschiedenen Wirkungsbereichen ausgestattet: So wirkt diese zwar durchgehend komprimierend, unterstützt, entlastet oder massiert jedoch an ganz bestimmten Stellen. Sitzt die Kniebandage nicht korrekt, kann die Aktivität der Wirkungsbereiche mitunter nur teilweise oder sogar gar nicht hergestellt werden.

Aufgrund dessen raten wir eindringlich dazu, sich vor dem Kauf einer Kniebandage von einem Experten (Sanitätshaus vor Ort) beraten und auch den Kniebereich vermessen zu lassen. Der Experte wählt aus dem großen Sortiment an Kniebandagen für die verschiedensten Indikationen genau die aus, die zu deinen Beschwerden und deiner Statur passt. So gehst du auf Nummer Sicher, schnell maximale Erfolge zu erzielen.

Eine Kniebandage kann auch ohne Rezept bzw. eine ärztliche Verordnung im Fachhandel (z.B. Sanitätshaus, Apotheke) erworben werden. Besteht allerdings eine medizinische Indikation, lohnt sich in den meisten Fällen der Weg zum Arzt. Stellt dieser nämlich eine Verordnung für die Kniebandage aus, bekommst du einen Großteil des Preises von der Krankenkasse erstattet. Ohne Rezept müssen die Kosten komplett gezahlt werden.

Im Falle einer vorliegenden Verordnung seitens des Arztes wird nahezu der komplette Preis einer Kniebandage von der Krankenkasse übernommen – deine Zuzahlung ist minimal. Wie hoch die Zuzahlung genau ausfällt, hängt vom konkreten Fall (z. B. Grund der Verordnung, Akutheit des Zustandes, letzte Erstattung des Hilfsmittels) ab. Selbstverständlich kannst du eine Kniebandage auch ohne Rezept in jedem üblichen Sanitätshaus erstehen, denn Bandagen sind frei verkäufliche Hilfsmittel. Dann allerdings kannst du keine Kostenübernahme seitens der Krankenkasse erwarten. Dies kann im Übrigen auch der Fall sein, solltest du in den letzten zwei Jahren bereits eine Kniebandage erstattet bekommen haben – hier besser vorher die Krankenkasse konsultieren.

Ob für deine Indikation eine Kniebandage oder eine Knieorthese die bessere Lösung ist, bestimmt in erster Linie der Arzt. Aber wo liegen überhaupt die Unterschiede zwischen einer Bandage und einer Orthese? Erfahre hier mehr über die Unterscheidung Bandage und Orthese.

Da Kniebandagen am Körper anliegen und dementsprechend auch beispielsweise mit Schweiß oder Hautschuppen in Berührung kommen, müssen diese unbedingt waschbar sein – so wie die Bandagen von Bauerfeind. Der Waschvorgang ist sogar sehr wichtig, damit die Kompression des Kniebandagen-Gestricks in Takt und die Bandage in Form bleibt.

Wie genau wäscht man eine Kniebandage am besten? Ideal ist die Reinigung mit Feinwaschmittel und Wäschenetz in der Waschmaschine bei 30° Grad. Beim Schleudergang sollten 500 Umdrehungen pro Minute nicht überschritten werden. Anschließend trocknet sich die Kniebandage am besten an der Luft (am besten ohne direkte Sonneneinstrahlung). Den Einsatz eines Trockners oder anderer Wärmeeinwirkung (z.B. Heizung) solltest du lieber meiden, da es hierbei schnell zu einer Schädigung des Gewebes und resultierend daraus zu einer Beeinträchtigung der Wirksamkeit kommen kann. 

Wir raten dringend vom Tragen einer Kniebandage über der Kleidung ab. Nicht nur, dass auf diese Weise weder die propriozeptischen Eigenschaften wirken können, noch die Sensomotorik aktiviert bzw. trainiert werden können. Auch fängt die Kleidung die positiven Effekte der einzelnen Funktionselemente nahezu komplett ab, wie zum Beispiel eine leichte Massage an der einen Stelle, an anderer Entlastung oder Druck. Zusätzlich wird die Kleidung gegen dein schmerzendes Knie gepresst. Das ist nicht nur ineffizient, sondern kann sogar schmerzhaft sein und zu Scheuerstellen (Hautirritationen) führen.

Kniebandagen von Bauerfeind werden mitunter auch als „Aktivbandagen“ bezeichnet und sollen den Menschen in seiner Bewegung unterstützen. Und in eben dieser Bewegung entwickeln die Bandagen auch erst ihre Wirksamkeit bzw. positiven Einfluss auf den Körper. Im Ruhezustand hingegen können die Massagefunktion und die Wechselkompression nicht aktiviert werden. Von daher ist ein Einsatz nachts nicht effektiv. Trage die Kniebandagen besser tagsüber im aktiven Zustand und gönne deinem Knie dafür nachts ein wenig Freiheit.

Zehn Tipps für gesunde Knie

Um es gar nicht erst zu Schmerzen kommen zu lassen, kannst du mit folgenden Tipps deinen Knien etwas Gutes tun:

  1. Bewege dich täglich.
  2. Betreibe kniefreundliche Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking auch als Ausgleichssport.
  3. Trage schwere Lasten möglichst knieschonend, zum Beispiel im Rucksack.
  4. Vermeide starke Kniebeugung bei hoher Belastung.
  5. Entlaste, wenn möglich, dein Kniegelenk, indem du etwa beim Sitzen deine Beine ausstreckst.
  6. Vermeide längeres Stehen oder Knien so gut es geht.
  7. Achte auf dämpfendes Schuhwerk, wenn du lange auf den Beinen bist.
  8. Trage grundsätzlich Schuhe mit flachen Absätzen und greife bei Bedarf auf orthopädische Einlagen zurück.
  9. Achte auf dein Gewicht, denn Übergewicht bedeutet zusätzliche Belastung für deine Knie.
  10. Trainiere regelmäßig die Beinmuskulatur mit gezielten Übungen.
Ein junger Mann ist an einem Sandstrand und führt eine Yogaübung durch. Er trägt eine GenuTrain, eine Kniegelenksbandage von Bauerfeind, am linken Knie. Diese wirkt stabilisierend und aktivierend.

Knie-Übungen

Ein stabiles Knie ist wichtig. Mit diesen sechs praktischen Knieübungen kannst du dein Knie trainieren, stärken und langfristig stabilisieren.