In der Schwangerschaft stellt sich der weibliche Körper auf die optimale Versorgung des Kindes ein. Auch die Venen arbeiten bis zur Geburt für zwei. Um die belasteten Venen zu unterstützen, empfehlen Experten daher ab der zwölften Schwangerschaftswoche das Tragen von medizinischen Kompressionsstrümpfen.

Zum einen erhöht sich das Blutvolumen für die Versorgung des Kindes. Zum anderen führt der Anstieg des Schwangerschaftshormons HCG zu einer Lockerung des Gewebes in der Gebärmutter. Gleichzeitig werden auch die Venenwände nachgiebiger. Diese Weitung der Venenwände und die erhöhte Blutmenge können dazu führen, dass die Venenklappen nicht mehr richtig arbeiten und Blut wieder zurück in die Beine fließt. In der Folge haben viele Frauen in der Schwangerschaft müde Beine, Wassereinlagerungen (Ödeme) oder gar unschöne Krampfadern. Im wahrsten Sinne des Wortes erschwerend kommt das stetig steigende Körpergewicht hinzu, welches zusätzlich auf die Venen drückt. 

 

Kompression macht müde Beine munter

Der Begriff Kompression kommt vom lateinischen comprimere und bedeutet „zusammendrücken“. Medizinische Kompressionsstrümpfe üben, dem Wort entsprechend, einen definierten Druck auf die Venen aus, der dafür sorgt, dass sich geweitete Gefäße wieder komprimieren und die Venenklappen richtig schließen können. Infolgedessen wird der Blutrückfluss zum Herzen verbessert und Stauungen werden verhindert. Dadurch sinkt auch die Gefahr von Krampfadern oder Wassereinlagerungen in den Beinen.

Eine medizinische Notwendigkeit für Kompressionsstrümpfe besteht besonders dann, wenn man schon vor der Schwangerschaft zu Krampfadern und müden Beinen neigt, familiär vorbelastet ist oder beruflich bedingt oft lange Zeit sitzen oder stehen muss. Aber auch ohne Vorbelastung sind medizinische Kompressionsstrümpfe zur Thromboseprophylaxe und bei geschwollenen Beinen aufgrund von Wassereinlagerungen sinnvoll. Die Strümpfe können auf Rezept in Sanitätshäusern und Apotheken erworben werden. Generell gilt: Um die Venen schon vom ersten Schritt an zu unterstützten, müssen die Strümpfe immer bereits morgens, am besten noch im Liegen, angelegt werden. Das richtige Anlegen wird im Fachhandel von qualifiziertem Personal gezeigt. Wenn darüber hinaus auch zu Hause Hilfe beim Anziehen benötigt wird, ist eine spezielle Anziehhilfe – wie beispielsweise der VenoTrain® glider – die perfekte Wahl. Sein leichtes, aber strapazierfähiges Material lässt Ihre medizinischen Kompressionsstrümpfe mühelos über das Bein gleiten.

Warum VenoTrain® micro Schwangerschaftsstrumpfhosen?

Häufig auftretende Begleiterscheinungen in der Schwangerschaft sind vor allem Wassereinlagerungen, die sich durch Schwellungen und ein Gefühl der Schwere in den Beinen äußern. Diese Symptome sind oft von den Füßen bis hinauf zu den Oberschenkeln spürbar. Gerade bei Schwangeren sind daher mindestens Oberschenkelstrümpfe – bestenfalls aber Kompressionsstrumpfhosen zu empfehlen.

Mit der VenoTrain micro Schwangerschaftsstrumpfhose bietet Bauerfeind die optimale Versorgung für werdende Mütter. Die VenoTrain micro Strumpfhose überzeugt, wie alle VenoTrain micro Kompressionsstrümpfe, mit klinisch bestätigter Wirksamkeit und ansprechenden Designs. Dank ihres besonders hohen Mikrofaseranteils ist sie sehr weich und elastisch. Die medizinischen Kompressionsstrümpfe sind in der Schwangerschaft angenehm zu tragen und atmungsaktiv. Je nach Wunsch ist die VenoTrain micro Strumpfhose mit offener oder geschlossener Fußspitze erhältlich. Die extrabreite Dehnzone am Bauch passt sich dem wachsenden Bauchumfang an und sorgt für ein sicheres Gefühl während der gesamten Schwangerschaft.