Schwere, schmerzende Beine sind häufig auf eine Venenschwäche zurückzuführen. Erfahre in diesem Beitrag, welche weiteren Symptome für schwache Venen sprechen und was zu tun ist, wenn du sie entdeckst oder dein Arzt diese bei dir feststellt. Außerdem erklären wir dir die Vorteile einer Kompressionsversorgung im Rahmen der Venentherapie und räumen mit den häufigsten Vorurteilen gegenüber Kompressionsstrümpfen auf.

Warum Venenleiden eine echte Volkskrankheit sind

Müde Beine, geschwollene Knöchel oder Besenreiser (kleine, gut unter der Haut sichtbare Venen in einer Netz- oder Fächerform) sind oft der erste Indikator für schwache Venen. Gerade unter jungen Menschen ist das Thema Venenleiden aber eher nicht präsent; dabei sind sie immer öfter von einer Venenerkrankung betroffen: Laut der Deutschen Gesellschaft für Gefäßmedizin haben etwa über 30 Millionen Deutsche leichte Venenbeschwerden, wobei Krampfadern (blaue, knotige Schlängelungen oder Knäuel von Hautvenen) an den Beinen am häufigsten vorkommen.

Ein bewegungsarmer Berufsalltag mit hauptsächlich stehender oder sitzender Tätigkeit sowie wenig körperliche Aktivität in der Freizeit erhöhen das Risiko, daran zu erkranken. Neben zunehmendem Alter gehören Übergewicht und eine erbliche Veranlagung zu weiteren Risikofaktoren von Venenleiden. Frauen sind öfters als Männer von chronischen Venenleiden betroffen, was sich unter anderem auf hormonelle Veränderungen, beispielsweise in der Pubertät, einer Schwangerschaft oder den Wechseljahren zurückführen lässt.

Anzeichen von Venenleiden: Müde, schwere Beine und Besenreiser ernst nehmen

Frauenbeine mit Kompressionsstrümpfen in der Farbe Wild Berry

Gerade unter jungen Menschen werden Venenleiden selten diagnostiziert, da die meisten Betroffenen bei schweren Beinen von einem Arztbesuch absehen. Dabei können ein Voranschreiten der Krankheit und somit ersthafte Gesundheitsrisiken gelindert und zum Teil verhindert werden, wenn man die ersten Symptome nicht auf die leichte Schulter nimmt. So machen sich zu Beginn in erster Linie müde Beine bemerkbar, wobei Schmerzen und das Schweregefühl im Laufe des Tages oder nach langem Stehen oder Sitzen zunehmen. Andere Betroffene haben sogar mit Krämpfen oder unruhigen Beinen zu kämpfen. Gerade im Sommer kommt es auch vermehrt zu geschwollenen Knöcheln. Spuren von einschnürenden Sockenrändern auf der Haut, braune Hautflecken oder Besenreiser gehören ebenfalls zu den optischen Warnsignalen für schwache Venen.

Rezept Icon

Therapie: Was tun gegen schwere Beine?

Hast du eines oder mehrere der genannten Anzeichen bei dir beobachtet, solltest du unbedingt mit deinem Arzt darüber sprechen und deine Beine gründlich untersuchen lassen. Wird ein Venenleiden diagnostiziert, bekommst du sicher Kompressionsstrümpfe verschrieben, die bei müden, schweren Beinen helfen, wenn sie regelmäßig getragen werden.

Kompressionsstrümpfe: Dein neuer Begleiter

Für den Fall, dass du das erste Mal mit dem Thema Kompressionsstrümpfe konfrontiert bist, haben wir dir in unserer Checkliste die wichtigsten Infos für deine Erstversorgung zusammengefasst. So bist du für deinen Sanitätshausbesuch bestens vorbereitet.

 

Checkliste downloaden

Aber auch ohne Diagnose lassen sich Stützstrümpfe wie VenoTrain act vorbeugend einsetzen; besonders dann, wenn du im Alltag lange stehen oder sitzen musst. Die Strümpfe sorgen für ein vitalisierendes Gefühl und angenehm leichte Beine – auch wenn du dich gerade nur wenig bewegst. Ebenso sind heiße Tage anstrengender für die Venen als kalte.

 

Pfleil Icon

„Brauche ich wirklich Kompressionsstrümpfe?“

Gerade unter jungen Menschen haben Kompressionsstrümpfe leider häufig ein schlechtes Image und vielen Betroffenen ist bei dem Gedanken, die Strümpfe von nun an tagein, tagaus tragen zu müssen, erst einmal unwohl. Daher ist es an der Zeit, mit den gängigen Vorurteilen aufzuräumen und Wissenslücken zu schließen: Katharina Heinrich, Marketing Managerin im Bereich Phlebologie bei Bauerfeind, hat sehr gute Argumente für alle, die noch zweifeln.

Katharina Heinrich, Marketing Managerin bei Bauerfeind

Vorurteil 1: Kompressionsstrümpfe sind doch nichts für junge Menschen, oder?

 

Katharina Heinrich: Venenbeschwerden können jeden treffen und sind mittlerweile ein weit verbreitetes Problem. Wenn junge Menschen mit schweren Beinen zu kämpfen haben, schaffen medizinische Kompressionsstrümpfe Abhilfe. Sie verbessern die Venentätigkeit und wirken venös bedingten Beinbeschwerden entgegen. Das regelmäßige Tragen der Strümpfe lohnt sich im Alltag: Kompressionsstrümpfe sorgen grundsätzlich für aktive und gesunde Beine. Männer profitieren übrigens genauso davon wie Frauen. Auch bei Langstreckenflügen sind diese Strümpfe zu empfehlen, um eine Thrombose aufgrund von Bewegungsmangel vorzubeugen. Viele junge Frauen sollten sich auch in der Schwangerschaft mit dem Thema Kompression befassen, denn in dieser Phase ist das Venensystem stark belastet und das Tragen von Kompressionsstrümpfen empfiehlt sich ab der zwölften Schwangerschaftswoche. Der genau definierte Druckverlauf der Strümpfe unterstützt die Beinvenen bei ihrer Arbeit, ohne den Hormonhaushalt der werdenden Mutter zu beeinflussen.

Vorurteil 2: Kompressionsstrümpfe sind doch unbequem zu tragen, oder?

 

Katharina Heinrich: Ganz und gar nicht! Längst kommen moderne Technologien und Materialien zum Einsatz, die für einen sehr angenehmen Tragekomfort sorgen – etwa ein hoher Mikrofaseranteil. Das Gewebe unserer Strümpfe ist leicht, dünn, elastisch und atmungsaktiv. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit merken die meisten gar nicht mehr, dass sie Kompressionsstrümpfe tragen. Sie sind also für jeden Tag geeignet. Den leichten Massageeffekt empfindet man dann ebenfalls als wohltuend. In der richtigen Ausführung und Passform sitzen die Strümpfe wie eine zweite Haut. Der Unterschied zu herkömmlichen Strümpfen wird dann zum Beispiel nach einem langen Arbeitstag spürbar, wenn man sich am Abend über leichte Beine freuen kann. Wer Hilfe dabei braucht, das richtige Modell für sich zu finden, spricht am besten mit seinem Arzt oder einer Fachberaterin im Sanitätshaus. Dort erhalten Betroffene auch praktische Tipps, die einem das An- und Ausziehen und die Pflege der Strümpfe erleichtern.

HÄNDLERSUCHE

Finde einen Sanitätsfachhändler in deiner Nähe
und lass dich zu unseren Produkten beraten.

Vorurteil 3: Kompressionsstrümpfe sehen doch furchtbar aus, oder?

 

Katharina Heinrich: Auch hier muss ich wiedersprechen. Moderne Kompressionsstrümpfe lassen sich optisch kaum von herkömmlichen Strümpfen unterscheiden. Daher sollte niemand aus Eitelkeit auf dieses Hilfsmittel verzichten. Bei Bauerfeind bieten wir eine große Varianten-, Farb- und Mustervielfalt in unserem VenoTrain-Sortiment. Zwischen vielen klassischen, dezenten Modellen sind unsere Fashion Colors ein optisches Highlight. Diese bunten Kompressionsstrümpfe liegen immer im Trend und lassen sich leicht zu verschiedenen Styles und Outfits kombinieren. So muss man sich nicht länger zwischen Mode und Gesundheit entscheiden.

Nicht zu vergessen ist der Bodyshaping-Effekt! Unsere VenoTrain Kompressionsstrümpfe machen einfach schöne Beine, sodass man sich wohl in seiner Haut fühlt und das auch ausstrahlt. Mehr Produktinfos und coole Styling Tipps für den Herbst findest du in unserem Artikel, rund um die Fashion Color Wild Berry:

Farbenfrohe Kompressionsstrümpfe im Herbst?

Nimm dir die Freiheit und lebe jetzt deinen eigenen Style im Herbst – mit den neuen VenoTrain Fashion Colors WILD BERRY und MARINE.

Viel Spaß mit deinen neuen Lieblingsstrümpfen!

Herz Icon