Olivia muss den ganzen Tag über viel stehen und laufen. Ihre Kleidung soll deshalb bequem sein, trotzdem will sie gerne modisch aussehen. Die Kombination von bunten Kleidungsstücken fällt ihr aber oft schwer.

Ständig auf den Beinen, ob bei der Probe, beim Casting oder im Tanzunterricht: Als Schauspielerin ist Olivia Meyer Montero häufig den ganzen Tag unterwegs. „Ich bin bei meiner Arbeit immer in Bewegung oder stehe“, sagt sie. „Das geht auf Dauer auf die Beine. Das merke ich abends häufig.“ Besonders im Sommer, wenn es heiß ist, hat sie schwere Beine und geschwollene Knöchel.

Als Schauspielerin kann ich alles sein.

Dennoch übt Olivia ihren Beruf mit Leidenschaft aus, möchte nichts anderes tun: „Als Kind konnte ich mich nicht entscheiden, was ich werden will – als Schauspielerin kann ich alles sein“, erklärt sie. In ihrem Beruf kann sie in verschiedene Rollen schlüpfen und sich ausprobieren. Auch ihr Tagesablauf sieht jeden Tag anders aus: „Ich fahre vom Casting zur Probe zum Unterricht und muss schauen, wie ich alles unter einen Hut bekomme“, sagt sie.

Hauptsache bequem

Genauso wandelbar wie ihr Beruf könnte eigentlich auch Olivias Kleidungsstil sein, denn ihr Kleiderschrank ist voll mit den unterschiedlichsten Kleidungsstücken. Trotzdem greift sie immer wieder zu den gleichen Sachen und kleidet sich lieber in unauffälligen Farben: „Ich habe zwar viele Farben im Kleiderschrank, ziehe dann aber doch immer wieder die gleichen schlichten Teile an, weil ich nicht weiß, wie ich die Farben untereinander kombinieren soll“, sagt sie. „Manchmal würde ich mir schon einen reduzierteren Kleiderschrank wünschen, dann ginge es bestimmt schneller, ein Outfit auszuwählen.“

Mein Lieblingsoutfit muss bequem und funktional sein.

Da sich Olivia in ihrem Job so viel bewegen muss, trägt sie meist bequeme Kleidungsstücke: „Mein Lieblingsoutfit muss sich vor allem gut anfühlen. Es muss bequem und funktional sein“, sagt sie. Oft greift sie dann zu einer hochgeschnittenen Hose und einem Rollkragenpullover oder einem T-Shirt.

Auch Strumpfhosen oder Strümpfe mag sie gerne: „Strumpfhosen sind sexy, wie eine zweite Haut! Noch ein Pluspunkt ist natürlich die Bewegungsfreiheit.“ Doch meist sind die Kleidungsstücke, die Olivia wählt, eher schlicht: „Ich bin überhaupt kein Fashion Victim. Mir ist es einfach wichtig, dass meine Klamotten gut sitzen und sich gut anfühlen“, sagt sie.

Bunte Highlights

Doch einzelne Farbtupfer traut sie sich dann doch zu: „Ich habe zum Beispiel einen leuchtend blauen Pullover, den ich sehr gerne trage. Auch roten Lippenstift oder knallbunte Strümpfe finde ich super“, sagt sie. Auch Kompressionsstrümpfe kombiniert Olivia ganz selbstverständlich: „Ich kann sie genau wie normale Strümpfe zum Beispiel unter einer Hose tragen. Dann sind sie nicht auffällig“, sagt sie. „Aber es gibt so viele Farbtöne. Da fällt mir die Kombination – wie auch bei anderen bunten Kleidungsstücken – manchmal noch schwer.“

Genauso wie Olivia geht es vielen Frauen: ein voller Kleiderschrank, aber trotzdem nichts zum Anziehen. Kleidungsstücke, die eigentlich gut gefallen, aber scheinbar nichts, was dazu passen könnte. Vor allem die Kombination von bunten oder gemusterten Kleidungsstücken fällt oft schwer. Und herausfinden, was einem wirklich steht, ist auch nicht einfach.

Kompressionsstrümpfe für ein leichtes Gefühl

Unabhängig davon, wie schwierig oder einfach zu kombinieren, Kompressionsstrümpfe kommen Olivia vor allem an einem langen Arbeitstag gelegen: „Sonst sind meine Beine abends oft schwer“, sagt sie. Bisher hat sie versucht, im Nachhinein etwas Gutes für ihre Beine zu tun: „Ich dusche meine Beine dann kalt ab, lege sie hoch oder massiere sie“, erzählt sie. „Mit den Strümpfen kommt es gar nicht so weit. Ich kann sie vorbeugend tragen.“

Seltsam fand sie Kompressionsstrümpfe nie: „Meine Großmutter und mein Vater trugen beide Kompressionsstrümpfe, da sie viel stehen mussten – so wie ich jetzt auch. Und meine Cousine trug sie in der Schwangerschaft“, erzählt Olivia. Beim ersten Mal Tragen war es noch ein ungewohntes Gefühl für sie: „Ich dachte, meine Füße schlafen gleich ein. Aber ich habe mir gesagt: Gib deinem Körper etwas Zeit. Und als ich sie dann hochzog, fühlte es sich einfach gut und leicht an.“ So sind ihre Beine und Füße auch nach einem langen Tag noch fit – ganz ohne geschwollene Knöchel.