Liebe Interessenten,

Können Sie Ihre Venen leiden oder haben Sie ein Venenleiden?

Venenerkrankungen sind längst kein Thema mehr, das nur die ältere Generation betrifft. Das altersbedingte Nachlassen der Gewebespannung ist nur einer der Gründe, die zu Gefäßerkrankungen führt. Was als harmloser Besenreiser begann, wird schnell zur Krampfader, die nicht nur optisch stört, sondern zu verschiedenen Beschwerden führen kann. Aber auch andere Erkrankungen der Venen sollte man kennen, um sie frühzeitig zu behandeln. In unserem Venen-Dossier bieten wir Ihnen umfassende Informationen rund um Venenerkrankungen und Venenleiden, wie man sie erkennt und was man tun kann, um ihnen vorzubeugen. Schenken Sie Ihren Venen mit unserer Hilfe ein wenig Aufmerksamkeit – sie werden es Ihnen danken!

Ihr Experten-Team der Bauerfeind AG

Häufig gestellte Fragen / FAQ´s zum Thema Venenerkrankungen

Auch wenn ein Venenleiden nicht heilbar ist, können Sie über eine gesunde Lebensweise positiven Einfluss auf die Venen nehmen und eine Verschlechterung und das Risiko für Folgeschäden minimieren.

Dazu gehören:

  • Bewusste Ernährung, Vermeidung von Übergewicht
  • Regelmäßige Bewegung (Bewegungspausen), gerade bei andauernder stehender oder sitzender Tätigkeit
  • Gefäßtraining (z.B. Kneipp-Kur)
  • Vermeidung von Alkohol und Nikotin
  • Passende Kleidung (Verzicht auf hohe Absätze oder enge Hosen)

Medizinische Kompressionsstrümpfe sind ebenfalls eine gute Möglichkeit, die Gefäße dauerhaft zu entlasten und so dem Krankheitsverlauf entgegenzuwirken.

Besenreiser entstehen, wenn das Bindegewebe der Venenwand an Spannung verliert. Dieser Vorgang lässt sich nicht rückgängig machen. Die sichtbaren Äderchen verschwinden nur durch ärztliche Behandlung, etwa durch chirurgische Verödung oder Lasertherapie.

Allerdings kann man der Entstehung von Besenreisern vorbeugen, indem man aktiv etwas für die Gefäße tut. Hier steht Bewegung im Vordergrund, aber auch Gefäßtraining und effektive Entlastung der Venen durch Kompressionsstrümpfe können vorbeugen.

Je nachdem, welches Problem Sie haben, kommen ganz unterschiedliche Kompressionsstrümpfe zum Einsatz. Am besten sprechen Sie darüber mit Ihrem Arzt oder einem Experten im Sanitätshaus. Unter Berücksichtigung Ihrer Erkrankung und täglicher Belastung kann der Fachhändler Sie zu Material, Größe und Kompressionsklasse beraten und gegebenenfalls das passende Modell heraussuchen.

Um einen optimalen Sitz und damit maximale Erfolge zu gewährleisten, ist es wichtig, die Größe passgenau zu bestimmen. Dazu ist die Vermessung Ihrer Beine unbedingt nötig. Aus diesem Grund sollten Sie es vorziehen, sich eine fachliche Beratung beim Kauf einzuholen, auch wenn eine Onlinebestellung weniger aufwendig erscheint.

Grundsätzlich können Sie Kompressionsstrümpfe ohne ärztliche Verordnung erhalten, egal ob zur Prävention oder zur Therapie. In diesem Fall müssen Sie die vollständigen Kosten selbst zahlen. Haben Sie eine ärztliche Verordnung, werden diese bis auf eine geringe Zuzahlung von der Krankenkasse übernommen.

Vermuten Sie ein Venenleiden, lohnt es sich also, den Arzt aufzusuchen, um eine mögliche Erkrankung abzuklären. Außerdem können Sie mit ihm bereits über eine mögliche Versorgung sprechen und Faktoren ausschließen, die gegen das Tragen von Kompressionsstrümpfen sprechen, sogenannte Kontraindikationen wie zum Beispiel Herzschwäche oder eine arterielle Verschlußkrankheit.  

Prinzipiell sollten Kompressionsstrümpfe bei chronischem Venenleiden oder als Prävention täglich zum Einsatz kommen. Denn sie sollten immer dann getragen werden, wenn die Venen einer erhöhten Belastung ausgesetzt sind. Dies ist der Fall, wenn das Blut entgegen der Schwerkraft nach oben transportiert werden muss – also sobald Sie stehen oder sitzen. Von daher sollten Sie die Kompressionsstrümpfe auch den ganzen Tag über tragen.

Kommt es einmal vor, dass Sie die Kompressionsstrümpfe schon mittags ablegen oder einen Tag nicht tragen, ist das in Ordnung. Bedenken Sie aber: ohne die Unterstützung steigt die Belastung auf ihre Venen stark an und kann dazu führen, dass sich Probleme verschlechtern oder zusätzliche Beschwerden dazukommen. Aus diesem Grund sollten die Kompressionsstrümpfe so oft wie möglich getragen werden, am besten täglich.

Nachts ist ein Tragen nicht erforderlich, da die Belastung auf die Venen durch die liegende Position deutlich geringer ist.

Da die Kompressionsstrümpfe eng an der Haut getragen werden, verbleiben neben Staubpartikeln auch Hautschuppen und Schweißbakterien im Gewebe. Deswegen sollten Kompressionsstrümpfe täglich gewechselt und vor dem erneuten Tragen gereinigt werden.  Das erfolgt am besten per Handwäsche oder in der Maschine mit einem milden Waschmittel. Verzichten Sie auf Weichspüler und lassen Sie die Kompressionsstrümpfe an der Luft trocknen (kein Trockner oder Heizung), um die Fasern zu schonen und die Wirkung des Kompressionsstrumpfes optimal zu erhalten.

Kompressionsstrümpfe müssen eng auf der Haut liegen, um ihre optimale Wirkung zu entfalten. Um die Haut dabei nicht zu stark zu reizen, sollte man bei der Wahl des Modells darauf achten, dass für den Strumpf ein weiches, hautfreundliches Material verwendet wurde. Dadurch kann die Haut Feuchtigkeit abgeben und gleichzeitig „atmen“.

Sollte es durch dauerhaftes Tragen dennoch zu trockener oder irritierter Haut kommen, gibt es spezielle Hautpflegeprodukte, die man nach dem Ablegen verwenden kann. Mittlerweile sind sogar Kompressionsstrümpfe erhältlich, deren Fasern einen speziellen Pflegewirkstoff enthalten, der beim Tragen nach und nach abgegeben wird und Ihre Haut versorgt.

Heutzutage sind Kompressionsstrümpfe nicht mehr die derben, hautfarbenen Gestricke von früher. Sie werden in verschiedenen Farben und Musterungen angeboten, sodass sie optisch oft nicht mehr von normalen Strümpfen zu unterscheiden sind. In schwarz oder marine fällt es Außenstehenden kaum auf, dass Sie Kompressionsstrümpfe tragen. Greifen Sie zu Modefarben oder auffälligen Mustern, kann aus dem medizinischen Produkt sogar ein modisches Accessoire werden.