Maurer, Gärtner, Maler, Maschinenführer – Schmerzen durch feste und starre Arbeitsschuhe kennen viele Beschäftigte. Auf der einen Seite bewahren die Schuhe die Füße vor Verletzungen, auf der anderen begünstigen sie die Entwicklung von schmerzhaften Fußproblemen – besonders von Fersenschmerzen. Doch es gibt Möglichkeiten, wie zum Beispiel individuell angepasste Einlagen, um Beschwerden vorzubeugen und langfristig schmerzfrei den Arbeitsalltag zu begehen.

Ursachen für schmerzende Füße im Berufsalltag

Arbeitssicherheitsschuhe gehören zur Schutzkleidung für viele Berufsgruppen dazu. Meist handelt es sich um Halbschuhe oder Stiefel, die im vorderen Teil mit Kunststoff beziehungsweise mit Metall verstärkt sind, um so die Zehen vor Verletzungen durch herabfallende Gegenstände zu schützen. Die Schuhsohle ist je nach Branche durch Einlagen verstärkt, um die Fußunterseite vor Verletzungen durch Nägel oder andere spitze Gegenstände zu schützen. Das feste Material verhindert jedoch das natürliche Abrollen des Fußes und kann so zu Druckbeschwerden und Entzündungsreaktionen führen. Das bedeutet, was auf der einen Seite gut ist – der Schutz der Füße – bringt auch so manche Unbequemlichkeiten mit sich. Trotzdem müssen die Schuhe aus festem Material gefertigt sein, um ausreichend Sicherheit zu bieten. An einem normalen Arbeitstag sind die Füße dadurch oft viele Stunden dem harten Druck der Schuhe ausgesetzt, sodass viele Arbeitnehmer unter Schmerzen und Fußproblemen leiden.

Körperliche Beschwerden durch Arbeitsschuhe

Ungeeignete Schuhe bieten also keine ausreichende Sicherheit für die Füße und die Gelenke – Umknicken, Stolpern, Ausrutschen oder ein Sturz stellen ein hohes Verletzungsrisiko dar. Bei individuell ausgewählten und qualitativ hochwertigen Arbeitssicherheitsschuhen sitzt der Fuß hingegen sicher im Schuh und die Bewegungsfreiheit ist nicht eingeschränkt. Durch die lange Tragedauer (oft täglich und über Jahre) und die hohe Belastung bei bestimmten Beschäftigungen entwickeln sich jedoch auch bei gutem Schuhwerk eine Vielzahl an gesundheitlichen Problemen. Dazu zählen zum Beispiel Rückenschmerzen, Knieprobleme oder verschiedene Beschwerden an den Füßen.

Fersenschmerzen wegen ungeeigneter Arbeitsschuhe

Besonders häufig klagen Arbeitnehmer über Fersenschmerzen, die auf die Entwicklung eines Fersensporns, einer Haglundferse oder einer Plantarfasziitis (Entzündung der Sehnenplatte unter der Fußsohle) hinweisen. Bereits vorhandene Fehlstellungen der Füße (wie zum Beispiel Senk-, Knick-, Hohl- oder Plattfüße) erfordern zudem eine besonders sorgfältige Auswahl geeigneter Arbeitsschuhe und individuell angepasster Einlagen. So kann die Belastung für die Füße möglichst gering gehalten und irreparablen Folgeschäden und Langzeiterkrankungen vorgebeugt werden.

Fersensporn: Arbeitsschuhe begünstigen die Entwicklung

Bei einem Fersensporn handelt es sich um einen gutartigen Knochenauswuchs an der Ferse, welcher häufig von einer schmerzhaften Entzündung der umgebenden Gewebe begleitet wird. Der Sporn entwickelt sich über Jahre, wenn die Füße einer andauernden Belastung durch z. B. langes Stehen oder Gehen ausgesetzt sind. Häufig müssen die Betroffenen auch schlecht sitzende oder qualitativ minderwertige Sicherheitsschuhe tragen, wodurch der Fuß beim natürlichen Abrollen eingeschränkt wird. Das harte Material sorgt für eine zusätzliche Belastung der Ferse. In der Regel ist nur ein Fuß von der Erkrankung betroffen, ein Fersensporn kann jedoch auch an beiden Füßen gleichzeitig auftreten. Die Therapie dauert meist mehrere Wochen oder auch Monate und ist in der Regel sehr erfolgsversprechend. Wenn sich allerdings an der Belastung im beruflichen Alltag nichts ändert, ist das Risiko eines Rückfallsüberdurchschnittlich hoch.

Vorbeugung von Fußproblemen durch Arbeitsschuhe

In der Logistikbranche oder der industriellen Fertigung gehen die angestellten Mitarbeiter mitunter über weite Strecken oder müssen schwere Lasten tragen. Als Anlagenführer stehen die Beschäftigten oft stundenlang an ihrer Maschine. Moderne Arbeitssicherheitsschuhe sind so gefertigt, dass sie die Füße unterstützen und Raum für die natürliche Bewegung geben. Arbeitsschuhe mit orthopädischen Einlagen können dann die Füße zusätzlich bei dauerhaften Stehbelastungen oder sonstiger Überlastung unterstützen. Bequemlichkeit und Passform bei Arbeitsschuhen sind aber nur ein Aspekt, denn weitaus wichtiger ist die Sicherheit.

Orthopädische Arbeitsschuheinlagen schaffen Abhilfe bei Fußproblemen

Schmerzen und vorzeitige Erschöpfung der Füße mindern die körperliche und die geistige Leistungsfähigkeit und machen anfälliger für Fehler bei der Arbeit. Die orthopädische Einlage ErgoPad® work:h  schafft hier Abhilfe und wurde speziell für Arbeitssicherheitsschuhe entwickelt. Die Belastung durch das Körpergewicht wird auf den gesamten Fuß übertragen und der Fuß optimal bei Bewegung von der Ferse bis zur Zehe geführt. So wird er spürbar bei anstrengender körperlicher Arbeit und hoher Beanspruchung entlastet. Vor allem bei Tätigkeiten mit ständigem Stehen oder Gehen stützt und führt der eingearbeitete Aktivkern den Fuß. Das dynamische Abrollen des Fußes wird gefördert und so nicht nur der Fuß, sondern auch der gesamte Bewegungsapparat unterstützt. Die weichen Komponenten der ErgoPad® work:h federn zudem jeden Schritt beim Tragen schwerer Lasten ab und ermöglichen langes Stehen auf harten Untergründen.