So funktioniert der Kniearthrose Test

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Mach den Arthrose Test: Beantworte dazu zehn einfache Fragen zu deinen Knieschmerzen, deiner Aktivität und deiner körperlichen Verfassung.

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Erhalte im Anschluss dein Ergebnis, das dir eine Einschätzung darüber gibt, wie wahrscheinlich es ist, dass du an einer Gonarthrose erkrankt bist.

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Vereinbare – je nach Ergebnis – einen Arzt-Termin und informiere dich hier weiter über Symptome, Ursachen und Therapiemöglichkeiten von Arthrose.

Risikofaktoren für Arthrose

Die Wahrscheinlichkeit, eine Kniearthrose zu entwickeln, steigt mit dem Alter. Angaben der Deutschen Arthrose Hilfe zufolge kommt Arthrose häufiger bei Frauen als bei Männern vor: So ist ab dem 60. Lebensjahr gut die Hälfte der Frauen von Arthrose betroffen, während es bei den Männern ungefähr ein Drittel ist. Ein Grund hierfür ist ein verminderter Östrogenspiegel, wie er bei Frauen nach der Menopause auftritt: Da Östrogen die Knochengesundheit schützt und insbesondere den oxidativen Stress auf den Knorpel reduziert, erhöht sich das Risiko für den Gelenkverschleiß. Weiterhin spielt die genetische Veranlagung eine Rolle.

Als ein weiterer Arthrose Risikofaktor gilt Übergewicht, da es sich speziell bei den Knien um gewichtstragende Gelenke handelt. Die hohe Belastung bei jeder Bewegung fördert den Verschleiß des Knorpels, der die Aufgabe des Stoßdämpfers zwischen den Knochen einnimmt. Eine Person, die übergewichtig ist, hat deshalb ein doppelt so hohes Risiko, eine Kniearthrose zu entwickeln als Normalgewichtige.

Zu einer höheren Gelenkbelastung und einem stärkeren Verschleiß können auch Fehlstellungen wie eine O- oder X-Beinstellung führen. Genauso können ein gebrochener Knochen, eine schwere Verletzung oder eine Operation Schäden am Kniegelenk verursachen, die schließlich zu Arthrose führen – manchmal sogar erst viele Jahre später.

 

Letztlich stehen auch Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder Gicht in Zusammenhang mit der Gesundheit des Gelenkknorpels.

Arthrose im Knie erkennen

Die Symptome einer Kniearthrose treten grundsätzlich nicht plötzlich auf, sondern entwickeln sich langsam und verschlimmern sich mit der Zeit. Wenn du zunehmend dumpfe oder stechende Schmerzen in einem oder in beiden Knien wahrnimmst, ist es wichtig, so früh wie möglich herauszufinden, welche Ursachen zugrunde liegen. Hilfreich ist dabei, die möglichen Kniearthrose Symptome genau zu beobachten und – beispielsweise mithilfe von Notizen – festzuhalten, bei welchen Aktivitäten und in welcher Intensität sie auftreten.

Häufige erste Anzeichen von Arthrose sind Schmerzen, die vor allem beim Beugen und Strecken des Knies und bei (Gewichts-)Belastung entstehen. Oft nehmen die Schmerzen bei Aktivitäten wie Laufen oder Treppensteigen, die das Gelenk beanspruchen, zu. Der Schmerz kann im ganzen Knie oder nur an einer bestimmten Stelle, zum Beispiel vorne oder an den Seiten, auftreten – zum Teil begleitet durch Schwellungen oder Rötungen des Knies. Viele Betroffene klagen aber auch über sogenannte Anlaufschmerzen, etwa beim Aufstehen oder nach langem Sitzen.

Schmerzen und Gelenkschwellungen durch entzündliche Prozesse neigen dazu, im Laufe der Zeit langsam zuzunehmen. In einigen Fällen kann zudem ein Knirschen oder Knacken in den betroffenen Kniegelenken wahrgenommen werden. Arthrose im Knie kann weiterhin dazu führen, dass die Muskeln in den Oberschenkeln schwächer werden. Die Folge ist, dass sich das Gelenk instabil anfühlt und dass das Knie nachgibt, wenn du es belastest. Je weiter der Knorpelverschleiß voranschreitet, desto höher die Bewegungseinschränkungen. Im schlimmsten Fall führt Gonarthrose zu einer Versteifung des Knies.

 

Aufschluss durch Arthrose Selbsttest und Untersuchung beim Arzt

Wenn du eines oder mehrere der beschriebenen Gonarthrose Symptome bei dir beobachtet hast, ist es ratsam, schnell zu handeln. Eine frühzeitig begonnene Therapie kann nämlich dazu beitragen, den Verlauf der Erkrankung zu mildern und ihr Voranschreiten zu bremsen - und damit Kniebeschwerden zu lindern.

Unser Arthrose Test kann dir dabei helfen, deine Knieschmerzen besser einzuordnen. Auch helfen wir dir mit weiterführenden Tipps, falls ein hohes Arthrose Risiko besteht.

 

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