Die Profikarriere ist beendet.

Nun könnte Dirk Nowitzki eigentlich faul auf dem Sofa liegen.
Stattdessen erfüllt sich der Weltstar langgehegte Träume.

Entspannter – so hatte sich Dirk Nowitzki das Leben nach dem Ende seiner Basketballkarriere vorgestellt: „Ich bin davon ausgegangen, dass ich mich erst mal einen Monat lang ins Bett lege und Filme schaue“, berichtet der 41-jährige. Falsch gedacht: Mehrere Ehrungen, Termine mit seiner Stiftung, aber auch Ausflüge und Urlaube mit der Familie hielten ihn auf Trab. In den letzten Monaten war einiges los. Die viele Zeit mit seinen Kindern weiß der ehemalige Basketballprofi dabei besonders zu schätzen. „Jetzt kann ich endlich bei Schul- oder Tanzaufführungen dabei sein, oder wir gehen zusammen ein Eis essen“, schwärmt er. Leckeres Eis? Oder eine deftige Pizza? Warum nicht gleich beides! Als Leistungssportler musste Dirk darauf lange verzichten. Nun darf er essen, worauf er Lust hat. „Am Anfang hatte ich richtig Heißhunger und wollte alles essen, was ich bislang nicht durfte.“ Inzwischen hat er seinen Heißhunger aber wieder im Griff.

Zeit für neue Erfahrungen

Was der 2,13-Meter-Hüne jetzt plant, da er mehr Zeit hat? Jede Menge: das Oktoberfest besuchen, Skifahren in den Bergen, Weihnachten im verschneiten Deutschland verbringen.

Die Kids haben noch nie weiße Weihnachten erlebt, das wollen wir jetzt nachholen.

„Und auch auf dem Oktoberfest war ich noch nie. Diesen Traum will ich mir dieses Jahr auf jeden Fall noch erfüllen."
Alte Hobbys lässt Dirk ebenfalls wieder aufleben: „Über meine Karriere hinweg habe ich viele Musikinstrumente ausprobiert. Von der Trommel über das Saxofon hin zu Klavier und Gitarre war alles dabei“, berichtet er. „Allerdings hatte ich nie genügend Zeit, um regelmäßig zu üben. Jetzt würde ich gerne zusammen mit meiner Tochter richtig Klavierspielen lernen.“ Doch nicht genug des Guten: Der ehemalige Basketballer möchte auch noch eine neue Sprache lernen. Dirk ist eben so ambitioniert, wie wir ihn aus dem Basketball kennen.

Fokussiert auf den Sport

Kaum Zeit für Hobbys, immer auf die Ernährung achten, täglich trainieren und mit einem hohen Leistungsdruck umgehen – zu Profizeiten stand bei Dirk stets der Sport im Fokus. Sich zu motivieren fiel ihm trotzdem nie schwer. „Mit meinen Teamkollegen war es immer leicht, mich zu motivieren. Wenn das Spiel losgeht und die Fans da sind, vergisst du sowieso alles andere und lebst den Moment.“ Um sich beim Training zu pushen, hörte er seine Lieblingssongs.

Wenn es darum ging, wichtige Freiwürfe zu treffen, hatte ich immer ‚Mr. Jones‘ von Counting Crows im Kopf.

Momente im Hier und Jetzt

Die Zeit als Profisportler war anstrengend, klar. Dennoch gab es in Dirks Laufbahn selbstverständlich auch unvergessliche Momente. „Den Gewinn der NBA-Meisterschaft mit den Mavs werde ich nie vergessen“, sagt er. „Die Parade in der Stadt mit über 200.000 feiernden Menschen war unglaublich.“ Genauso bleiben ihm die Olympischen Spiele 2008 in Peking in Erinnerung. Bei deren Eröffnungsfeier durfte er die deutsche Fahne tragen. „Wenn ich daran denke, bekomme ich heute noch eine Gänsehaut.“

Über sich selbst hinauswachsen

Verletzungen sind nicht schön. Gehören aber dazu. Vor allem gegen Ende seiner Profikarriere musste Dirk Rückschläge hinnehmen. „Die letzte Saison war schwer. Der Fuß hat einfach nicht mehr mitgespielt“, berichtet er. In seiner vorletzten Saison musste er sich den Fuß operieren lassen. Den darauffolgenden Sommer verbrachte er in der Reha. „Durch Physiotherapie und die Fußbandage von Bauerfeind schaffte ich es zurück aufs Spielfeld“, sagt Dirk. „Die Bandage stabilisiert meinen Fuß, und ich fühle mich sicherer.“ Auch jetzt, nach dem Karriereende, trägt er sie: „Wenn ich weiß, dass ich einen langen Tag vor mir habe, ziehe ich sie gerne an. Und wenn ich sie am Ende des Tages ausziehe, ist mein Fuß nicht so geschwollen wie normalerweise.“

In Bewegung bleiben

Mit Basketballspielen ist erst mal Schluss für Dirk. „Klar werde ich dem Basketball irgendwie erhalten bleiben. In welcher Funktion, ist aber noch nicht ganz klar.“ Neben all den Verpflichtungen und Ausflügen in den letzten Monaten kam der Sport bei ihm etwas zu kurz. Auch der nötige Antrieb fehlte ihm. „Nach der Saison hatte ich erst mal keine Motivation, mich zu bewegen. Ich habe nur ein bisschen Tennis gespielt“, berichtet er. In Zukunft möchte der 41-Jährige aber wieder aktiver werden, um fit zu bleiben. Dafür spielt er nicht nur Tennis, sondern geht laufen, macht Krafttraining und probiert sich im Yoga. „Ich kann mich wirklich nicht beklagen. Auch nach 20 Jahren Profisport geht es mir gesundheitlich sehr gut. Wenn ich jetzt noch den Fuß unter Kontrolle bekomme, dann ist alles bestens.“

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