Auftakt nach Maß

Olympische Winterspiele in Vancouver

14.02.2010

Nach Magdalena Neuner am Samstag im Biathlon sorgte die Eisschnellläuferin Stephanie Beckert am Sonntag für die zweite Silbermedaille. Das Wochenende perfekt machten Felix Loch und David Möller mit Gold und Silber im Rodeln. Unterdessen sind in den Polikliniken in Vancouver und Whistler vor allem Bauerfeind-Produkte für Knie und Rücken gefragt.

„Besonders Snowboarder, Buckelpistenfahrer und Eishockeyspieler kommen regelmäßig zu uns“, berichtet Christian Laimann. Der Orthopädietechniker ist seit 4. Februar für Bauerfeind in der Poliklinik des Olympischen Dorfes in Vancouver tätig. Über 60 Versorgungen haben er und sein französischer Kollege Cyril Lefevre bereits durchgeführt. Am meisten wird nach Produkten für Knie und Rücken gefragt. Gerade beim Freestyle-Skiing und beim Snowboarden sind die Athleten extremen Belastungen ausgesetzt. „Da bereiten dann frühere Verletzungen Probleme oder Überlastungen treten auf“, erklärt Cyril Lefevre.

Die Orthopädietechniker von Bauerfeind können dank Nähmaschine auch Sonderanfertigungen vornehmen. Bandagen werden dann zum Beispiel so mit Gurten versehen, dass die vollständige Streckung des betroffenen Gelenks verhindert wird. Der Athlet kann weiter trainieren und an den Start gehen.

Die Nähmaschine leistet auch in Whistler gute Dienste – wenn auch nicht immer orthopädietechnischer Art. Rodler baten das Bauerfeind-Team, die Leibchen mit den Startnummern enger zu nähen, schließlich gehe es um Tausendstel. Den Auftakt nach Maß machten Felix Loch und David Möller mit ihrem Doppelerfolg im Rodeln perfekt. Zuvor hatten Biathletin Magdalena Neuner und Eisschnellläuferin Stephanie Beckert den Medaillenreigen eröffnet.

Entsprechend gut war die Stimmung am Sonntag im Deutschen Haus in Vancouver und in der Dependance in Whistler, wo die Medaillengewinner jeweils präsentiert und gefeiert wurden. In Vancouver ist seit Donnerstag die orthopädietechnische Servicestation von Bauerfeind geöffnet. Sie steht neben Athleten auch den Gästen des Hauses offen. In den ersten Tagen wurden neben Bandagen, Orthesen und Kompressionsstrümpfen vor allem Lockerungsmassagen benötigt.

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