Internationales Ärztetreffen im Deutschen Haus

Olympische Winterspiele in Vancouver

16.02.2010

Geballte medizinische Kompetenz im Deutschen Haus in Vancouver: Mannschaftsärzte und Physiotherapeuten verschiedener Nationen sowie Mitglieder der medizinischen Kommission im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) waren am Dienstag zu Gast bei Bauerfeind. Das internationale Ärztetreffen diente dem gegenseitigen Kennenlernen, dem persönlichen Erfahrungsaustausch und dem Wiedersehen „alter“ Bekannter.


Viele Gäste kannten sich noch vom ersten internationalen Ärztetreffen bei den Olympischen Sommerspielen in Peking. Im August 2008 hatte das Bauerfeind-Versorgungsteam erstmals der medizinischen Kommission im IOC sowie Ärzten und Physiotherapeuten anderer Nationen die Produkte und den orthopädietechnischen Service für die deutschen Athleten vorgestellt. „Es war ein Glücksfall, dass wir uns damals getroffen haben“, sagte Jack Taunton. Der Chefmediziner im kanadischen Organisationskomitee (VANOC) erklärte den Gästen, warum er noch in Peking Kontakt zu Bauerfeind gesucht und eine Partnerschaft für Vancouver angeboten hatte: Die Produkte und der Service aus Deutschland seien die ideale Ergänzung zu dem, was die Physiotherapeuten in den Polikliniken der Olympischen Dörfer bei der Versorgung von verletzten Athleten benötigten.

Bauerfeind wurde vergangenes Jahr also Partner von VANOC und ist nun als „Friend of the Games“ für die Athleten aller teilnehmenden Nationen bei den Winterspielen vor Ort. In den Polikliniken der beiden Olympischen Dörfer in Vancouver und Whistler unterstützt je ein Bauerfeind-Team die Arbeit der dort tätigen Ärzte und Physiotherapeuten. Hand in Hand werden im Verletzungsfall die Wintersportler mit Bandagen und Orthesen versorgt. Dabei ist nach den ersten Tagen zu beobachten, dass besonders Bauerfeind-Produkte für Knie und Rücken gefragt sind. Snowboarder und Freestyle-Skiing-Athleten haben hier den meisten Bedarf.

Gespräche rund um die Behandlung von Sportverletzungen standen im Mittelpunkt des internationalen Ärztetreffens. Interesse rief außerdem das digitale Messsystem Image 3D von Bauerfeind hervor, das den Gästen präsentiert wurde. Image 3D ermöglicht das exakte und berührungslose Anmessen von medizinischen Kompressionsstrümpfen und kontrolliert und dokumentiert den Therapieverlauf.

„Viele waren überrascht, wie einfach das technisch möglich ist, individualisierte Strümpfe zu produzieren in kürzester Zeit. Ich denke, da sind jetzt einige hellhörig geworden“, sagte Dr. Klaus Steinbach, deutsches Mitglied der medizinischen Kommission im IOC.


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