Prof. Peter Mortimer für Lebenswerk geehrt

Vergabe der Max-Ratschow-Medaille

18.10.2018

Die Vergabe der Max-Ratschow-Medaille gehört jedes Jahr zu den Höhepunkten auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie. Auf dem diesjährigen Kongress Ende September in Bielefeld wurde der Brite Peter Mortimer für sein Lebenswerk mit der Medaille geehrt. Der Professor für Dermatologie arbeitet an der St. George’s University von London und ist für sein Engagement zur Erforschung des Lymphsystems bekannt. Seine Forschungsgruppe hat maßgeblich dazu beigetragen, die Gene für fünf verschiedene Formen vererbbarer Lymphödeme zu finden. Mit seiner Arbeit hat Prof. Mortimer geholfen, die Rolle der Lymphgefäße bei metastasierenden Melanomen zu verstehen. Außerdem untersucht der 66-Jährige Lymphödeme an Armen oder Oberkörper, die durch Brustkrebs verursacht werden.

Die Max-Ratschow-Medaille wird vom Curatorium Angiologiae Internationalis seit 1969 im Jahresrhythmus an besonders verdiente wissenschaftliche Persönlichkeiten aus dem Bereich Gefäßmedizin verliehen. Bauerfeind ist seit dem Jahr 2000 Mäzen der Stiftung.

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