Doktorandenpreis Phlebologie

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Der Doktorandenpreis richtet sich an junge Mediziner mit wissenschaftlichem Interesse auf den Gebieten Phlebologie, Lymphologie und verwandten Disziplinen. Gefördert werden soll die Durchführung einer Studie, die für einen Interessenten als Grundlage einer Promotion dient.

Er wird seit 2008 jährlich an maximal zwei Bewerber vergeben. Die Ausschreibung wurde zwischen der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie und dem Sponsor Bauerfeind AG Zeulenroda abgestimmt.

Interessenten reichen Ihre Bewerbung gemäß nachfolgenden Informationen (siehe Bewerbung und Kontakt) ein. Die benannte Jury entscheidet über den/die Preisträger. Die Verleihung erfolgt auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie. Bevorzugt werden Arbeiten, die die Kompressionstherapie in die Untersuchungen einbeziehen.

2020 - 13. Auflage

Preisgeld

  • insgesamt 5.000 Euro pro Dissertationsprojekt

Der Preisträger erhält anteilig 3.000 Euro der Forschungsförderung (1.500 Euro bei der Auszeichnung seines Projekts und weitere 1.500 Euro bei Vorlage seiner Dissertationsschrift). Die verbleibenden 2.000 Euro gehen an den Erstbetreuer und die dahinterstehende Institution.

  • maximal zwei Disserationsprojekte pro Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP)

Inhalt der Bewerbung:

  • ein Anschreiben mit kurzer Darstellung der Motivation sowie dem Namen des Doktorvaters
  • das Studiendesign mit Bezug zur Kompressionstherapie in Kurzform (max. 2 Seiten) (als Orientierung kann folgendes Dokument verwendet werden - Download Deutsch Englisch)
  • Lebenslauf

Bewerbungsschluss:

  • 30. Juni 2020

Verleihung:

  • zur Festveranstaltung der 62. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP) vom 02.-05.9.2019 in Leipzig.

Jury:

  • Prof. Dr. M. Jünger (Greifswald)
  • Dr. H. Gerlach (Mannheim)
  • Dr. P. Schneider (Zeulenroda)

Anfragen:

Preisträger 2019

Doktorandenpreis - Preisträger 2019 - Gruppenbild

Der Förderpreis 2019 wurde durch Prof. Dr. Markus Stücker (Präsident der DGP, links) und Dr. Antje Mark (Leiterin Produktmanagement Phlebologie der Bauerfeind AG, 2.v.r.) auf der 61. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP) in Münster an Frau Carolin Mitschang (2.v.l., Doktorvater Kongresspräsident Prof. Tobias Görge rechts) und an Frau Irene Döll (mitte) verliehen.

Carolin Mitschang

Doktorandenpreis - Preisträger 2019 - Carolin Mitschang

Carolin Mitschang promoviert am Universitätsklinikum Münster, Klinik und Poliklinik für Hautkrankheiten im Venen Kompetenz-Zentrum und wird durch durch Prof. Dr. med. Tobias Görge betreut. Ihr Dissertationsthema lautet „Die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten mit diagnostizierter Stammveneninsuffizienz vor und nach Durchführung einer Radiofrequenzablation“. Die Änderung der Lebensqualität wird per Fragebogen (VLQI, Varicose Life Quality Index) in einem monozentrischen prospektiven Ansatz untersucht, wobei als sekundäres Outcome ebenfalls die prä- und post-interventionelle Effektivität und der Tragekomfort der Kompressionstherapie analysiert wird.

Irene Döll

Doktorandenpreis - Preisträger 2019 - Irene Döll

Irene Döll promoviert an der Klinik und Poliklinik für Hautkrankheiten im Bereich der Teledermatologie der Universitätsmedizin Greifswald und wird von Prof. Dr. Michael Jünger betreut. Ihre Dissertation widmet sich dem gesellschaftlich hoch relevanten Thema der Versorgungsmedizin und trägt den Titel „Evaluation von Akzeptanz und Nutzerzufriedenheit nach teledermatologischer Behandlung in der Zentralen Notaufnahme der Universität Greifswald mit Hilfe des Teledermatologiesystems Mobil Skin®“. Dabei zeigte sich eine Häufung von Krankheitsbildern die eine erhöhte medizinische Betreuung benötigen, wie z.B. akuter Thrombose, Thrombophlebitis und Beinulzera, und damit besonders durch den telemedizinischen Ansatz profitieren könnten.

Frühere Preisträger

Preisträger 2018
Julia Götz: "Tragekomfort und die Veränderung des transepidermalen Wasserverlustes bei knielangen, elastischen Kompressionsstrümpfen mit einem Anpressdruck von 18 – 21 mmHg im Vergleich zu 23 – 32 mmHg bei älteren Menschen" - Klinik und Poliklinik für Hautkrankheiten der Universität Greifswald
Daniel Rabe: "Entwicklung eines Fragebogens zum Thema Kompression bei tiefer Beinvenenthrombose - Klinik für Dermatologie der Universität Bonn

Preisträger 2017
Mattias Westermann: "Klinische Ausprägung und subjektive Symptomatik der Varikose und / oder CVI in Abhangigkeit von Bewegungsstorungen im Bereich des Sprunggelenks oder Fußes"

Preisträger 2016
Martin Wenkel: "Postthrombotisches Syndrom nach transfemoraler venoser Thrombektomie: Zwischenergebnisse einer retrospektive Studie zur Erfassung der venosen Funktionen und des postthrombotischen Syndroms nach Villalta"
Laura Fischer: "Klassifikation des Schweregrads bei chronischen Venenkrankheiten"

Preisträger 2015
Helen Thormählen: "Wirksamkeit der Hautpflege bei Kompressionstherapie"

Preisträger 2014
Charlotte Hohnsbehn: "Additive Wirkung der intermittierenden pneumatischen Kompression zu medizinischen Kompressionsstrümpfen bei Unterschenkelödemen"
Dr. Katarzyna Pochec: "Vergleichende Untersuchung zur subjektiven Symptomatik, klinischen Bild und duplexsonographischen Parametern bei Insuffizienz der V. saphena magna und V. saphena parva"

Preisträger 2013
Wolgang Konschake: "Interface pressure and venous drainage of two compression stocking types in healthy volunteers and in patients with hemodynamic disturbances of the legs"

Preisträger 2012
Corinne Grütter
Kai Link

Preisträger 2011
Gesine Schönitz: "Einfluß des Kompressionsstrumpfes (23-32 mmHg)auf die Venenfunktion des Läufers"
David Fischer: "Bakterielle Besiedlung und deren Einflussfaktoren bei längjährig bestehenden Unterschenkelgeschwüren vor Shave-Therapie"

Preisträger 2010
Markus Koster: "Non-invasive pressure measurement of the great saphenous vein in healthy controls and patients with venous insufficiency."

Preisträger 2009
Katharina Garzon: "Einfluss der Adipositas auf den venösen Ruhedruck im Sitzen: Vergleich zwischen adipösen und normalgewichtigen Patienten mit Ulcus cruris venosum"

Preisträger 2008
Aila Pratsch: "Beinschwellungen nach inguinaler Lymphknotenchirurgie. Eine multimodale Untersuchung zu Prävalenz und Einflussfaktoren"
Okka Gerdes: "Einfluss der Kompressionstherapie auf die Expression der Proteine Tenascin C, Fibrillin 2 und α-Smooth Muscle Actin bei chronischer venöser Insuffizienz."