Seite 27 - Bauerfeind_life_02_2012

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life
magazin 3/2012
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gleich komplett selbst. Ob Rezept oder nicht,
für den Orthopädie-Schuhtechnikermeister
kommt es vor allem auf eines an: Schuh, Fuß
und Einlage müssen eine funktionelle Einheit
ergeben. Da macht er auch bei eleganten
Schuhen keine Kompromisse. Seit einigen
Monaten setzen er und sein Team die jüngste
Gut erkennbar: der Einlagenkern mit dem cha-
rakteristischen „weightflex-X”.
Einlage aus dem Hause Bauerfeind ein, die
Kunststoffeinlage ErgoPad weightflex. Ihr
flexibler Einlagenkern mit seinem charakte-
ristischen „weightflex-X“ hat einen positiven
Einfluss auf die natürliche Torsion des Fußes,
fördert damit das natürliche Abrollen und ein
harmonisches Gangbild. Im vorderen Bereich
sowie in der Ferse lässt sich der Kern leicht
verbiegen – ähnlich einem Scharniergelenk.
So können die Einlagen auch in Schuhen mit
höheren Absätzen getragen werden.
„Dass die Einlagenkerne mit variabler Stütz-
kraft in verschiedenen Härtegraden erhältlich
sind, hat mir gleich bei der Produktvorstel-
lung durch Bauerfeind sehr gut gefallen“, so
Robert Fischer. „Dann haben wir die Einlage
ausprobiert. Ich muss sagen: ein gelungenes
Produkt!“ Eingesetzt wurde die Kunststoff-
einlage bislang vorwiegend in eleganten
Damen- und Herrenschuhen, „eben bei kauf-
männischen Angestellten, Bankern etc., die
auch entsprechend gekleidet sein müssen.
Die Resonanz ist gut.“
Variable Stützkraft
Je nach erforderlicher Gewölbeunterstützung
stehen den Orthopädie(schuh)technikern
Kerne in den Festigkeiten soft, medium oder
strong zur Verfügung. „Ausschlaggebend für
die Kernauswahl sind das Therapieziel, das
Körpergewicht des Einlagenträgers und die
individuelle Beschaffenheit seines Fußes“,
betont Robert Fischer. „Bei einer grazilen
Dame mit einem leichten Knick-/Senkfuß
reicht beispielsweise in der Regel die Ausfüh-
rung soft.“
Als weiteren Vorteil sieht Robert Fischer den
flexiblen Einsatzbereich der ErgoPad weight-
flex: „Die Kundinnen wollen ihre Einlagen in
unterschiedlichen Schuhen nutzen. Im Ge-
gensatz zu einer herkömmlichen Pumpsein-
lage, die speziell für eine hohe Sprengung
angefertigt wurde und die dann schlecht in
flachere Schuhe passt, ist die Bandbreite der
ErgoPad weightflex viel größer – und damit
auch der Nutzen für die Kundinnen.“
Bei der Firma Orthopädie Fischer sind selbst-
verständlich schon vor der Einführung der
ErgoPad weightflex Pumpseinlagen gefer-
tigt worden. „Allerdings haben wir immer
den gleichen Kern mal mehr, mal weniger
ausgeschliffen. Das wieder genau so hinzube-
kommen, ist natürlich schwierig. Dass ich
nun drei verschiedene Festigkeiten habe,
erleichtert mir auch die Folgeversorgung“,
denkt der Orthopädie-Schuhtechnikermeister
gleich ganz pragmatisch einen Schritt weiter.
Loser Kern und verklebte Variante
ErgoPad weightflex steht dem Orthopädie-
(schuh)techniker als loser Kern oder als
bereits verklebte Einlage zur Verfügung.
„Letztere eignet sich gut bei einfachen
Versorgungen wie etwa einem leichten
Knick-/Senkfuß. Wir haben festgestellt, dass
sich auch die verklebte Variante noch sehr
gut verformen lässt“, führt Robert Fischer
aus. In der Regel wird aber bei ihm der lose
Kern verarbeitet. „Das bietet einfach mehr
Möglichkeiten, beispielsweise wenn ich noch
zusätzliche Pelotten benötige oder beson-
dere Aussparungen erfolgen sollen, wie etwa
beim Fersensporn oder bei Problemen an den
Sesambeinchen“, erklärt der Orthopädie-
Schuhtechnikermeister. Als Deckschicht wird
meist ein Mikrofaserbezug verarbeitet, da
viele Frauen barfuß in die Schuhe wollen.
„Da klebt und quietscht dann nichts“, so der
Experte. „Insgesamt sind die vorgefertigte
Einlage und der lose Kern sehr gut zu verar-
beiten. Für mich ist die Einlage ein echter
Gewinn.“
Weitere Informationen
unter
www.bauerfeind.com/weightflex
.
Fordern Sie die
Broschüre ErgoPad weightflex
unter folgender
Servicenummer an: 0800-001 05 30. Interessenten aus der Schweiz
wählen bitte +41 (0) 56 485 82 42, Interessenten aus Österreich
+43 (0) 800 44 30 130.
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