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magazin 2/2012
21
MEDICAL
erläutert PD Dr. Kahle die Ausgangslage.
Sie stellte den Patienten auf den VenoTrain
ulcertec 46 (Kompressionsstärke 40–46
mmHg) um. Als begleitende Maßnahme im
Rahmen der Entstauungstherapie wurde eine
intermittierende pneumatische Kompression
durchgeführt. „Durch die Umstellung auf den
VenoTrain ulcertec 46 mit höherem Fessel-
druck konnten wir die Ausdehnung des Ulcus
und die damit verbundenen Beschwerden
nach Jahren endlich nachhaltig reduzieren“,
freut sich die Oberärztin. Unter der acht-
wöchigen Behandlung verkleinerte sich die
Wund äche von einem Quadratzentimeter auf
eine Größe von 0,5 x 0,3 x 0,2 Zentimeter. Die
bestehende Dermatosklerose ging zurück und
der Hautzustand im und um den Wundbereich
verbesserte sich merklich. Der für den Pa-
tienten größte Wunsch ging laut PD Dr. Kahle
ebenfalls in Erfüllung: „Beim Abschlussbe-
fund war er schmerzfrei.“ Die Passform und
den Tragekomfort des VenoTrain ulcertec 46
beurteilt der Patient mit sehr gut. Zudem sei
der Strumpf gut an- und auszuziehen.
Überlegenheit des Kompressionsstrumpfs
Bereits in der repräsentativen Studie von
Jünger et al. (2004)
1
zeigte der VenoTrain
ulcertec deutlich seine therapeutische Leis-
tungsfähigkeit und bewies die Überlegenheit
des medizinischen Kompressionsstrumpfs
(MKS) im Vergleich zum phlebologischen
Kompressionsverband (PKV). In der MKS-­
Pa­tientengruppe war eine vollständige
Abheilung des venösen Ulcus signifikant
häufiger als bei der PKV-Gruppe (47,5 Prozent
vs. 31,7 Prozent).
Denn der VenoTrain ulcertec hielt den ange-
strebten Druckverlauf (hoher Arbeitsdruck,
niedriger Ruhedruck) über mindestens acht
Stunden konstant bei. Dagegen zeigen PKV
– selbst bei erfahrenen Bandagierern – meist
bereits zwei bis drei Stunden nach dem An-
legen einen geringeren Kompressionsdruck.
Und auch die Behandlungskosten sprechen
für den MKS, wie eine betriebswirtschaftliche
Untersuchung auf Grundlage der Daten der
Ulcertec-Studie ergab.
2
Diese zeigte, dass mit
dem VenoTrain ulcertec gegenüber der PKV-
Behandlung bis zu 34 Prozent
3
der Therapie-
kosten pro geheiltem Fall eingespart werden
konnten.
Weitere Informationen
Den kompletten Fallbericht von PD Dr. Kahle sowie weitere
Kasuistiken
zur Therapie des Ulcus cruris venosum
können Sie über den
Bauerfeind-Außendienst oder die Servicenummer 0800-001 05 10
­anfordern. Interessenten aus der Schweiz wählen +41 (0) 56 485 82 42,
Interessenten aus Österreich +43 (0) 800 44 30 130.
Informationen zu einer
CME-zertifizierten Fortbildung zum Ulcus
cruris venosum
erhalten Sie bei der Bauerfeind-Akademie, Service-
nummer 0800-001 05 01, E-Mail: akademie@bauerfeind.com.
Weitere Informationen zum VenoTrain ulcertec finden Sie im Internet
unter
www.bauerfeind.com
.
Literaturnachweise:
1. Jünger M., Wollina U., Kohnen R. et al., Efficacy and tolerability of an ulcer compression stocking for therapy of chronic
venous ulcer compared with a below-knee compression bandage; results from a prospective, randomized, multicenter trial,
Curr Med Res Opin 20 (10): 1613–1624, 2004.
2. Prof. Dr. Hans-Werner Stahl, Betriebswirtschaftlicher Vergleich unterschiedlicher Therapieverfahren zur Behandlung des
Ulcus cruris venosum im Rahmen der Ulcertec-Studie, Euro-Management-Institut Reutlingen, Juli 2004.
3. Kosten der Behandlung mit VenoTrain ulcertec gleich 100 Prozent gesetzt.
VenoTrain ulcertec: Der
weiße Unterstrumpf fixiert die
Wundauflage und hat einen
niedrigen Ruhedruck. Der
hautfarbene Oberstrumpf aus
patentiertem Spezialgestrick
übt einen hohen Arbeitsdruck
aus. Zusammen gewährleis-
ten sie dauerhaft den für
die Therapie notwendigen
Anpressdruck.