Seite 21 - Bauerfeind_life_01_2013

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life
magazin 1/2013
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Drei müssen zufrieden sein
Die Compliance des Patienten wird maßgeb-
lich von seinen unmittelbaren Erfahrungen
nach dem ersten Anlegen des Hilfsmittels
beeinflusst. „Grundsätzlich gibt es eine
Abneigung gegen starre Produkte“, weiß
Dr. Herberger. „Eine flexible Konstruktion,
wie sie die LumboTrain und die SacroLoc
aufweisen, kommt dagegen sehr gut an.
Entscheidend für den Patienten und natür-
lich auch für mich sind aber die Schmerz­
reduktion und die erreichte Stabilität.“
Wenn die normalen Abläufe des Lebens
wieder einigermaßen schmerzfrei möglich
werden, ist dies ein überzeugendes Argu-
ment. Einen großen Anteil daran haben
aus Sicht des Orthopäden sensomotorisch
wirksame Elemente. „Mit den integrierten
Pelotten wurde dies hervorragend umge-
setzt.“ Auch einen häufig wiederkehrenden
Einwand entkräftet Dr. Herberger an dieser
Muskelspannung positiv zu beeinflussen, zu
entdysbalancieren.“ Sport soll auf diese Art
wieder möglich werden.
Für das Duo SacroLoc/LumboTrain macht
sich ein weiteres Duo stark. Neben dem
Arzt agiert Tino Sprekelmeyer. Der Junior-
chef und Orthopädie-Schuhmachermeister
kennt alle produkttechnischen Details aus
dem Effeff. Regelmäßig treffen sich die
beiden zu Abstimmungsgesprächen, meist
mit dem Patienten und mit den indizierten
Hilfsmitteln, im Sprechzimmer des Arztes.
„So erhält der Patient die Versorgung, die zu
ihm passt“, sagt Tino Sprekelmeyer. Neben
der Wirksamkeit seien nämlich für den
Patienten Eigenschaften wie Tragekomfort,
Flexibilität oder Design des Hilfsmittels
sehr wichtig geworden. Darauf müsse
unbedingt eingegangen werden, bestätigt
Dr. Herberger: „Wenn er die Bandage oder
Orthese nicht trägt, waren alle Bemühungen
umsonst.“
MEDICAL
„Klassische Hilfsmittel gegen
Rückenleiden wie Bandagen
und Orthesen werden generell
notorisch unterschätzt.“
(Dr. med. Udo Herberger)
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+43 (0) 800 44 30 130.
Dr. med. Udo Herberger zeigt die dreieckige Friktionspelotte in der Bandage.
Die Aktivbandage LumboTrain.
Stelle ­vehement: „Ich sehe Bandagen
absolut nicht als kontraproduktiv an, was
ihre Wirkung auf die Muskulatur angeht.
Ganz im Gegenteil: Die Muskeln müssen
ständig gegen die gut dosierte Kompression
der Bandage arbeiten. So kann der Muskel-
mantel neu konfiguriert werden.“ Generell
betrachtet der Arzt klassische Hilfsmittel
gegen Rückenleiden, wie Bandagen und
Orthesen, als notorisch unterschätzt.
Am Ende müssen drei zufrieden sein: der
Arzt, der seine Therapie sicher umgesetzt
weiß, der Partner im Fachhandel, der einen
zufriedenen, nicht reklamierenden Kunden
gewonnen hat, und selbstverständlich der
Patient, der wieder Sport und Alltag be­
wältigen kann.